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Depression

Antidepressiva: Medikamente gegen Depressionen

25 Oct 2021 · 9 min lesezeit
von Katrin Bermbach

Neben der Psychotherapie spielt die medikamentöse Therapie bei der Behandlung von Depressionen eine wichtige Rolle – besonders, wenn es um mittlere oder schwere Depressionen geht. Wir geben dir hier eine Übersicht, welche Medikamente es gibt, wie sie wirken und welche du auch ohne Rezept bekommst.

Vieles beim Thema Depression ist trotz umfangreicher wissenschaftlicher Studien immer noch unverstanden und rätselhaft. Das gilt besonders für die Ursachen von Depressionen (ausführlich behandeln wir das hier). Trauma, Stress oder Kindheitserfahrungen gelten als mögliche Ursachen – und die lassen sich natürlich nicht mit Medikamenten behandeln, denken viele. Allerdings weiß man mittlerweile durch etliche wissenschaftliche Studien, dass eine gestörte Hirnchemie eine große Rolle spielt bei Entstehung und Verlauf von Depressionen. Das betrifft vor allem die sogenannten Neurotransmitter, die Botenstoffe Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Und genau da lässt sich mit Medikamenten gegen Depressionen etwas ausrichten – die sogenannten Antidepressiva (seltener auch als  Thymoleptika bezeichnet) setzen genau dort an.

Antidepressiva – Medikamente gegen Depressionen

Als Antidepressiva bezeichnet man eine Gruppe von Psychopharmaka, also psychisch aktiven Substanzen, die als Medikamente gegen Depressionen im Einsatz sind. Obwohl ihre Wirksamkeit bei der Behandlung von Depressionen widersprüchlich ist, gehören sie regelmäßig zu den meistverschriebenen Psychopharmaka.

Außer bei Depressionen werden sie auch etwa bei Zwangs- und Angststörungen, Panikattacken, Phobien, Essstörungen, chronischen Schmerzen und Entzugssyndromen sowie bei Schlafstörungen und dem prämenstruellen Syndrom eingesetzt.

Die Klasse der Antidepressiva kennt man bereits seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Es gibt einige weniger spezifisch wirkende klassische Wirkstoffe und auch neue Medikamente gegen Depressionen.

Wie wirken Antidepressiva im Gehirn?

Allen gemeinsam ist ihre Wirkung auf die Regulation der Botenstoffe im Gehirn und Nervensystem, den Neurotransmittern. Einige hemmen dabei die Wiederaufnahme der Botenstoffe in die Nervenzellen, andere den Abbau der Botenstoffe. Alle erhöhen damit auf verschiedene Weise den Pegel der Neurotransmitter Serotonin, Noradrenalin und Dopamin insbesondere im Gehirn und dessen Gewebsflüssigkeit, dem Liquor.

Da die Botenstoffe, insbesondere das Noradrenalin, aber auch im übrigen Körper bei der Regulation von verschiedenen Körperprozessen besonders durch das vegetative Nervensystem eine entscheidende Rolle spielen, erklärt sich, warum Antidepressiva auch etwa bei chronischen Schmerzen oder PMS Wirkung zeigen. Medikamente gegen Depressionen ohne Nebenwirkungen sind damit allerdings kaum denkbar.

Mögliche unerwünschte Wirkungen sind, je nach Wirkstoff, unter anderem Einflüsse auf das Herz-Kreislauf-System, auf die Sexualität oder das Verdauungssystem.

Antidepressiva machen nicht unmittelbar abhängig – es gibt keine direkten Entzugserscheinungen beim Absetzen, allerdings erhöhst du dann die Gefahr, wieder in eine Depression abzugleiten. Denn dein Gehirn muss sich zunächst wieder daran gewöhnen, dass es für die Balance der Botenstoffe keine Unterstützung von außen mehr bekommt. Deswegen werden Medikamente Schritt für Schritt reduziert.

Antidepressiva sind keine Aufputschmittel und ihre Wirkung setzt auch erst nach einigen Tagen bis Wochen ein, da sie die Hirnchemie allmählich beeinflussen. Patient*innen beschreiben die Wirkung der Medikamente, als sei ihnen ein schwarzer Schleier aus dem Hirn gezogen worden.

Die meisten Wirkstoffe werden sowohl bei der unipolaren als auch der bipolaren Depression eingesetzt. Stimmungsstabilisatoren wie etwa Lithium, dessen Wirkungsweise nicht genau bekannt ist, werden eher bei der bipolaren Depression verschrieben.

Als Medikamente gegen leichte Depressionen kommen eher pflanzliche, rezeptfreie Präparate zum Einsatz (dazu findest du weiter unten mehr).

Wie helfen Medikamente gegen Depressionen? – Liste der Wirkstoffklassen

Medikamente gegen Depressionen kennt man bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts – sowie aus der traditionellen Medizin in Form von pflanzlichen Wirkstoffen seit Hunderten oder gar Tausenden Jahren.

Bei den älteren synthetischen Wirkstoffen kam es den Entwicklern in der Regel mehr auf eine generelle Wirkung an, bei neuen Medikamenten gegen Depressionen ging die Tendenz eher hin zu spezifischen Wirkstoffen, die wenig unerwünschte Wirkungen zeigen.

In der Regel sind alle synthetischen Wirkstoffe nur in Medikamenten gegen Depressionen mit Rezept erhältlich. Auf keinen Fall solltest du ohne Rücksprache mit einem*einer Arzt*Ärztin oder Psychotherapeut*in Antidepressiva nehmen. Von der psychischen Wirkung abgesehen, können im Wechselspiel mit anderen Medikamenten oder auch bestimmten Lebensmitteln unerwünschte Effekte auftreten.

Einige pflanzliche Wirkstoffe sind auch als Medikamente gegen Depressionen ohne Rezept geläufig. Außerdem gibt es einige Inhaltsstoffe, die als Nahrungsergänzungsmittel gelten und denen zumindest eine positive Wirkung bei der Behandlung von Depressionen zugeschrieben wird. Aber auch bei der Einnahme von rezeptfreien Mitteln, etwa Johanniskraut oder Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin D3, solltest du immer Rücksprache mit deinem*deiner Hausarzt*ärztin halten.

Trizyklische Antidepressiva (TZA)

Die Klasse der sogenannten Trizyklischen Antidepressiva (TZA) ist eine der ältesten bekannten Wirkstoffklassen. Darunter gibt es Wirkstoffe, deren genaues Wirkprinzip bis heute nicht verstanden ist und die nur selten verschrieben werden. Die meisten TZA sind heute entweder als Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SRI), Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (NRI) oder Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) identifiziert. Das heißt, sie regulieren auf eine eher unspezifische Art die Wiederaufnahme der jeweiligen Botenstoffe im Gehirn und im Nervensystem und erhöhen damit den Level der Neurotransmitter. Allerdings beeinflussen sie auch häufig unselektiv andere Neurotransmitter oder Prozesse in den Zellen – mit entsprechenden Nebenwirkungen.

SSRI, SNRI und SSNRI

Neuere Medikamente sind dagegen spezifische, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), selektive Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) oder selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI). Sie unterscheiden sich von den älteren Medikamenten gegen Depressionen dadurch, dass sie nur etwa die Rezeptoren oder Transporter der jeweiligen Substanzen hemmen und keine anderen. Deswegen haben sie weniger Nebenwirkungen. SSNRIs werden etwa auch als Medikamente gegen Depressionen und Angst verschrieben.

Monoaminoxidasehemmer

Weitere moderne Wirkstoffe sind die Monoaminoxidasehemmer (MOH). Das Enzym Monoaminooxidase (MO) ist wesentlich daran beteiligt, Botenstoffe wie Serotonin, Dopamin oder Noradrenalin abzubauen. Die Hemmung der MO bewirkt damit ebenfalls eine Erhöhung der Levels der Botenstoffe in der Gewebsflüssigkeit.

Weitere Antidepressiva

Seltener verschrieben werden Alpha-1- und Alpha-2-Adrnozeotorinhibtoren sowie Serotonin-(5-HT2)-Antagonist und Melatonin-(MT1- und MT2)-Agonisten. Diese hemmen Rezeptoren, die an der Regulation der Produktion der Neurotransmitter beteiligt sind. Im Endeffekt führt dies zu einer vermehrten Produktion der Botenstoffe. Viele Wirkstoffe aus diesen Gruppen sind gleichzeitig als Medikamente gegen Schlafstörungen und Depressionen im Einsatz.

In der Regel sind all diese Medikamente gegen Depressionen mit Rezept in einer Apotheke zu bekommen.

In der folgenden Liste sind die Wirkstoffe noch mal nach solchen mit und ohne Rezept aufgeführt:

Verschreibungspflichtige Antidepressiva

  • Trizyklische Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SRI), z. B. Clomipramin
  • Selektive-Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), z. B. Fluvoxamin
  • Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (NRI), z. B. Lofepramin
  • Selektive-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI), z. B. Reboxetin
  • Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI), z. B. Dibenzepin
  • Selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI), z. B. Venlafaxin 
  • Selektive Noradrenalin-/Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (SNDRI), z. B. Bupropion
  • Trizyklische Antidepressiva mit unklarem Wirkmechanismus (TZA), z. B. Trimipramin
  • Monooxidasehemmer (MAO-Hemmer/MAOI/RIMA), z. B. Moclobemid
  • Alpha-2-Adrenozeptor-Antagonisten (NaSSA), z. B. Mirtazapin
  • Alpha-1-Adrenozeptor-Antagonisten (SARI), z. B. Trazodon
  • Serotonin-(5-HT2)-Antagonist und Melatonin-(MT1- und MT2)-Agonist, z. B. Agomelatin
  • Hochdosierte Phytopharmaka, etwa aus Johanniskrautextrakt
  • Stimmungsstabilisatoren, z. B. Lithium

Nichtverschreibungspflichtige Antidepressiva

  • Geringer dosierte Phytopharmaka, insbesondere aus Johanniskraut
  • Aminosäuren als Stoffwechselvorstufen der Neurotransmitter, z. B. L-Tryptophan
  • Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure (EPA)
  • Vitamin D3

Wirksamkeit von Antidepressiva

Etliche Studien haben gezeigt, dass Medikamente eher bei schweren Depressionen helfen als bei leichten. Dein Arzt oder deine Ärztin kann dir dabei den besten Rat geben und einschätzen, wie schwer deine Depressionen sind.

Tatsächlich gelten Medikamente gegen Depressionen in der Fachwelt zwar als wichtig – es gibt aber auch viele Stimmen, die sagen, dass ihre Wirksamkeit bei der Therapie überschätzt oder zumindest falsch eingeschätzt wird.

Studien besagen, dass bei 100 Patient*innen mit mittelschwerer bis schwerer Depression 40 bis 60 Betroffene, nach einer Behandlung mit Antidepressiva, nach sechs bis acht Wochen von einer Besserung berichteten. Wurde im Vergleich stattdessen ein wirkungsloses Placebo gegeben, berichteten „nur“ 20 bis 40 von 100 Patient*innen von einer Besserung. Das heißt, es lassen sich bis zu 20 Prozent mehr Therapieerfolge durch Antidepressiva als durch den reinen Placebo-Effekt erzielen. Das ist allerdings nicht so deutlich signifikant. Es gibt daher ebenso viele Studien, die den Nutzen zeigen wie solche, die keinen finden. Es gibt prominente Kritiker, die Antidepressiva wegen der möglichen körperlichen Nebenwirkungen nur bei sehr schweren Depressionen empfehlen. Zudem ist die Wirkung der Medikamente individuell sehr unterschiedlich. Vielleicht musst du mehrere Antidepressiva ausprobieren, ehe du eines gefunden hast, das dir wirklich gut hilft.

Wie werden Antidepressiva angewendet?

Wie genau ein jeweiliges Präparat eingenommen wird, hängt natürlich vom Präparat selbst ab. In der Regel handelt es sich aber um Tabletten, die täglich eingenommen werden. Erste Wirkungen zeigen sich meist erst nach einigen Wochen – daher sollte das Medikament nicht zu früh wegen vermeintlicher Wirkungslosigkeit abgesetzt werden. Überhaupt sprichst du bitte immer erst mit deinem*deiner Arzt*Ärztin, bevor du ein Medikament nimmst, absetzt oder die Dosis änderst. Studien wie die EMC-Studie aus dem Jahr 2016 besagen allerdings, dass bereits nach rund zwei Wochen der Erfolg einer Therapie mit einem bestimmten Wirkstoff abschätzbar ist.

Eine enge Überwachung der Einnahme durch den*die Arzt*Ärztin stellt auch sicher, dass es nicht zu unerwünschten Wirkungen kommt – in einem solchen Fall wechselt dein Arzt oder deine Ärztin dann das Präparat oder den Wirkstoff.

Auch wenn es dann nach einiger Zeit zu einer deutlichen Verbesserung gekommen ist, nimmst du die Tabletten noch einige Zeit weiter ein, um Rückfälle zu vermeiden. Mehr dazu findest du beim Thema 🡪 Rückfallprophylaxe.

Natürliche Medikamente gegen Depressionen – rezeptfrei

Gibt es Medikamente gegen Depressionen und Angst rezeptfrei – oder gar „etwas Natürliches“? Ja, im Prinzip schon. Rezeptfreie Medikamente gegen Depressionen beruhen in den meisten Fällen auf Johanniskraut.

Dessen beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung ist bereits seit Langem bekannt und wird auch in der traditionellen Medizin oder Heilpraxis angewendet, und zwar seit der Antike. Als wirksame Bestandteile gelten die Inhaltsstoffe Hyperforin und Hypericin, für die eine Wiederaufnahmehemmung der Neurotransmitter belegt ist – analog zur Wirkweise synthetischer Antidepressiva, allerdings in geringerem Maße.

Johanniskraut-Präparate in geringeren Dosen sind als pflanzliche Medikamente gegen Depressionen ohne Rezept zu bekommen. Allerdings gilt auch hier die Wirksamkeit gegenüber Placebos als nur wenig besser. Es wird etwa bei leichten Depressionen empfohlen. Welche Vorteile gegenüber den anderen Medikamenten gegen Depression pflanzliche Präparate haben, ist nicht ganz klar, in jedem Fall wohl geringere Nebenwirkungen. Unter anderem steigt die Empfindlichkeit gegenüber dem Sonnenlicht erheblich.

Hochdosierte Johanniskrautpräparate gibt es nur auf Rezept. Daneben gelten Arzneimittel mit Lavendelöl oder Passionsblumenextrakten als antidepressiv wirkende Mittel. Allerdings ist deren Wirksamkeit bei Depressionen sehr umstritten.

Rezeptfrei sind auch Nahrungsergänzungsmittel wie Aminosäuren als Stoffwechselvorstufen der Neurotransmitter zu bekommen, wie etwa L-Tryptophan, Vitamin D3 oder die Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure (EPA). Die Stoffwechselvorstufen werden zum Teil ärztlich verordnet, um das Level der Neurotransmitter zu erhöhen. Für Vitamin D3 und Eicosapentaensäure gibt es Studien, die einen positiven Effekt bei Depressionen nahelegen.

Was tun gegen Depressionen ohne Medikamente?

Die nach Meinung vieler Experten besten Therapien gegen Depressionen sind verschiedene Formen von Psychotherapien und andere Therapieformen. Hinweise zu Hilfe bei Depressionen ohne Medikamente findest du unter anderem in dem Artikel 🡪 Was hilft gegen Depressionen?

Noch viele weitere Informationen rund um das Thema Depression, zu Symptomen, Therapien Hilfeangeboten und Ursachen findest du auch in unserem Magazin.

Eine Form der Therapie sind auch unsere Online-Kurse von Selfapy, die dir helfen können, den Weg aus einer Depression wieder herauszufinden. Dein*deine Arzt*in kann dir diesen Kurs verschreiben.

Ein Artikel von

Katrin Bermbach Gründerin und COO · Psychologin

Quellenangaben

  1. Bschor, T. (2018). Antidepressiva: Wie man sie richtig anwendet und wer sie nicht nehmen sollte. Südwest Verlag.
  2. Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (2015): S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression. https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/nvl-005l_S3_Unipolare_Depression_2017-05.pdf
  3. Ernst, E. et al. (1998). Adverse effects profile of the herbal antidepressant St. John’s wort (Hypericum perforatum L.). Eur J Clin Pharmacol. Volume 54, Issue 8. https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs002280050519
  4. Feuerstein, T. J. (1997). Chronic pain treatment with antidepressants. Der Schmerz. https://link.springer.com/article/10.1007/s004820050089
  5. Lieb, K. (2016, November). Schneller aus der Depression: Neue Strategien zum Einsatz von Antidepressiva. Newsletter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/schneller-aus-der-depression-neue-strategien-zum-einsatz-von-antidepressiva-3321.php
  6. Müller, T. (2016). Was bringen Psychopharmaka? https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Was-bringen-Psychopharmaka-296899.html
  7. Neurologen und Psychiater im Netz (o. D.). Psychopharmaka: Antidepressiva. Zugriff am 20. Oktober 2021.https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/therapie/pharmakotherapie/antidepressiva/
  8. Plöderl, M. (2021). Antidepressiva – wirksam und gut verträglich? Georg Thieme Verlag.

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