Zurück 16 Mar 2022 · 11 min lesezeit
von Julia Klinkusch

Antriebslosigkeit erwischt jeden einmal. Ab und zu ist das kein Problem. Wenn du dich jedoch zu gar nichts mehr aufraffen kannst, kann eine Krankheit dahinterstecken.

Antriebslosigkeit: keine Lust auf gar nichts. Diesen Zustand kennt jeder. Und es ist auch ganz normal, ab und zu Müdigkeit und Antriebslosigkeit zu verspüren. Aber was ist Antriebslosigkeit überhaupt? Wenn du Antriebslosigkeit verspürst, dann fällt es dir schwer, überhaupt mit einer neuen Aufgabe anzufangen. Die Motivation, sich zu den anstehenden Tätigkeiten aufzuraffen, fehlt völlig. Und dabei ist es ganz egal, ob es um berufliche oder private Aufgaben geht. Das Training mit dem besten Freund? Keine Lust. Mal wieder mit den Eltern telefonieren? Nicht heute. Das wichtige Projekt für den neuen Kunden vorbereiten? Lieber nicht.

Diese Gefühle sind völlig in Ordnung. Du musst nicht jeden Tag 100 Prozent geben. Und es ist auch okay, wenn du nicht jeder Aufgabe mit der gleichen Freude begegnest. Einen, zwei oder auch drei Tage eine solche Null-Bock-Phase zu haben – kein Problem. Vor allem in der dunklen Jahreszeit schlagen die äußeren Einflüsse schnell aufs Gemüt. Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Gewichtszunahme – das sind gerade im Winter die bekannten Folgen. Nehmen Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Antriebslosigkeit und ähnliche Gefühle jedoch immer mehr zu und sind sie nicht auf wenige Tage im Monat begrenzt, können gesundheitliche Probleme dahinterstecken. Das gilt besonders für extreme Antriebslosigkeit. Depression ist beispielsweise eine Krankheit, die dafür ursächlich sein kann. Aber auch rein körperliche, beziehungsweise organische Ursachen sind möglich.

Woher kommt Antriebslosigkeit?

Müdigkeit, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Gereiztheit – woher diese Gefühle kommen, kann ganz unterschiedlich sein. Hauptsächlich fehlt antriebslosen Menschen die Energie. In ganz schweren Fällen ist dann die Bewältigung des Alltags kaum noch möglich. Bei extremer Müdigkeit und Antriebslosigkeit kann es sogar dazu kommen, dass sich die Betroffenen selbst vernachlässigen und es zu einer regelrechten Verwahrlosung kommt. Aber was sind die Ursachen? Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit und Co. sind meist das Symptom einer Krankheit.

Wann ist Antriebslosigkeit krankhaft?

Wichtig zu wissen: Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Müdigkeit und Co. sind keine eigenständigen Krankheiten. Sie können aber krankhaft sein. Nämlich dann, wenn sie eine körperliche oder psychische Ursache haben und deswegen über einen längeren Zeitraum anhalten.

Das sind die Symptome: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche

Schlappheit, Antriebslosigkeit und Müdigkeit sind zwar selbst Symptome, können sich aber bei jedem Betroffenen anders äußern und von weiteren Beschwerden begleitet werden. Sie sind also äußerst vielfältig. Besonders häufig bei innerer Unruhe und Antriebslosigkeit sind im Detail folgende Anzeichen:

  • Schwierigkeiten, morgens aufzustehen – auch bei ausreichender Nachtruhe
  • Konzentrationsprobleme
  • Schwäche, auch körperlich
  • Prokrastination (das Aufschieben wichtiger Tätigkeiten)
  • Niedergeschlagenheit
  • allgemeine Trägheit
  • hohes Schlafbedürfnis, auch tagsüber
  • Appetitlosigkeit
  • Beeinträchtigung sozialer Kontakte
  • Gefühl von Überforderung
  • Energiemangel
  • Mangel an Motivation
  • fehlender innerer Antrieb
  • Passivität
  • verminderte Begeisterungsfähigkeit
  • geringere Leistungsfähigkeit

Wenn du mehr als drei der genannten Antriebslosigkeit-Symptome regelmäßig oder dauerhaft bei dir feststellst, solltest du den Ursachen auf den Grund gehen.

Antriebslosigkeit: körperliche Ursachen

Antriebslosigkeit kann Symptom verschiedener Krankheiten sein. Nicht nur der Psyche, sondern auch von organischen Erkrankungen. Was genau verursacht Antriebslosigkeit? Eisenmangel ist ein solches Beispiel. Bei zu geringer Eisenzufuhr oder gestörter Eisenaufnahme, etwa durch eine chronische Darmerkrankung, kann es zu einem Eisenmangel kommen. Typische Symptome sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, aber auch körperliche Anzeichen wie brüchige Nägel, raue rissige Haut, sprödes Haar, Herzklopfen oder Kurzatmigkeit. Stellen Ärzt:innen einen Eisenmangel fest, kann dieser durch die vorübergehende Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln behandelt werden. Sobald der Mangelzustand behoben ist, lassen die Symptome, darunter Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Antriebslosigkeit, auch wieder nach. 

Übrigens: Auch ein Mangel an Vitamin D und/oder Vitamin B12 kann ein Anzeichen für Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Unzufriedenheit und Co. sein.

Eine weitere mögliche körperliche Ursache: die Schilddrüse. Antriebslosigkeit kann auftreten, wenn die Schilddrüse zu wenig Hormone herstellt. Man spricht von einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Dann verlangsamt sich der Stoffwechsel, was sich auf zahlreiche Körperfunktionen auswirkt. Häufige Müdigkeit und Antriebslosigkeit gehören ebenso zu den Symptomen wie

  • Konzentrationsstörungen
  • Gewichtszunahme
  • Verstopfung 
  • Kälteempfindlichkeit
  • Kribbeln und Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen
  • Haarausfall
  • heisere Stimme
  • Störungen des Menstruationszyklus‘
  • trockene und teigige Haut
  • eine vergrößerte Schilddrüse

Wenn du zusätzlich zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Antriebslosigkeit einige der genannten körperlichen Symptome bei dir feststellst, veranlassen Ärzt:innen unter anderem eine Blutuntersuchung, um zu klären, ob eine Schilddrüsenunterfunktion dahintersteckt. Das fehlende Schilddrüsenhormon wird dann gegebenenfalls medikamentös (Wirkstoff: Levothyroxin) eingenommen. Je nach Ursache der Unterfunktion musst du den Wirkstoff vorübergehend oder lebenslang künstlich zuführen. Sobald sich der Hormonspiegel im Körper wieder eingependelt hat, lassen die Symptome der Erkrankung nach.

Antriebslosigkeit: psychische Ursachen

Deutlich häufiger als körperliche Ursachen sind psychische Gründe bei ständiger Müdigkeit, Antriebslosigkeit. Depression ist eine Möglichkeit, aber auch Angststörungen oder ADHS können mit Antriebslosigkeit einhergehen. Vor allem eine dauerhafte Müdigkeit und Antriebslosigkeit deuten auf eine psychische Erkrankung hin.

Depression: Extreme Antriebslosigkeit ist ein Zeichen

Insbesondere lähmende Antriebslosigkeit, die bereits deutlichen Einfluss auf den Alltag nimmt und auch nach längerer Zeit nicht nachlässt, ist oft Anzeichen einer Depression. Antriebslosigkeit allein ist allerdings noch keine Depression. Sie gehört jedoch zu den Hauptsymptomen dieser Krankheit. Depression und Antriebslosigkeit hängen demnach eng zusammen. Treten zusätzlich Beschwerden wie Freudlosigkeit, Interessenverlust, Schlaf- oder Konzentrationsstörungen auf, sind das schon deutliche Anzeichen. Vermutest du, dass du an einer Depression erkrankt bist, sind Hausärzt:innen gute Ansprechpartner:innen. Sie können körperliche Ursachen ausschließen und dich dann gegebenenfalls an Psychiater:innen oder Therapeut:innen überweisen.

Hinweis: Auch die nur saisonal auftretende Winterdepression kann eine Ursache von bleierner Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit sein.

ADHS: Antriebslosigkeit als Symptom

ADHS steht für Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung. Die Krankheit beginnt oft im Kindes- oder Jugendalter. Typische Symptome bei Kindern sind

  • Unaufmerksamkeit
  • Hyperaktivität
  • Impulsivität
  • Konzentrationsschwäche
  • Verträumtheit

Knapp die Hälfte der Betroffenen leidet lebenslang unter der Erkrankung. Je älter die Betroffenen werden, desto eher ändert sich aber auch das Erscheinungsbild der Krankheit. Schon im späten Jugendalter gehen die überschießende Aktivität und Impulsivität zurück. Stattdessen treten die Neigung zu unorganisiertem Verhalten und Vergesslichkeit in den Vordergrund. In manchen Fällen kann es vorkommen, dass die typischen Symptome aus der Kindheit ins komplette Gegenteil umschlagen.

Unruhe, Müdigkeit, Antriebslosigkeit können dann im Vordergrund stehen. Wenn du als Kind eher aktiv warst und im Alter nun plötzlich dauerhafte Müdigkeit, Antriebslosigkeit und ähnliche Symptomatiken deinen Alltag bestimmen, kann es sein, dass eine bislang nicht diagnostizierte ADHS vorliegt. Wenn du diese Vermutung hast, solltest du eine Hausarztpraxis aufsuchen. Gemeinsam mit Mediziner:innen kannst du nach Ursachen und Lösungen suchen.

Angststörung: Antriebslosigkeit als Vermeidungsstrategie

Klassisches Symptom einer Angststörung ist innere Unruhe. Antriebslosigkeit gehört üblicherweise nicht zu den Hauptsymptomen. Die Symptome der Angststörung sind meist körperlicher Natur:

  • Herzrasen
  • Zittern
  • Ruhelosigkeit
  • Schwitzen
  • Übelkeit
  • feuchte Hände
  • trockener Mund
  • Kloß im Hals

Da Angststörungen und Depressionen jedoch oft eng miteinander verbunden sind, kann es durchaus sein, dass im Zuge einer Depression auch eine Angststörung mit Antriebslosigkeit einhergeht. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass sich die Antriebslosigkeit im Rahmen einer Angststörung durch ein spezielles Verhalten entwickelt. Denn Menschen mit Angststörungen vermeiden bestimmte Situationen oder soziale Kontakte. Das kann Antriebslosigkeit verstärken, die wiederum dieses Verhalten unterstützt. Ein Teufelskreis entsteht.

Aber egal ob körperliche oder psychische Ursache: Was tun gegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit?

Wie lässt sich Antriebslosigkeit überwinden?

Antriebslosigkeit: was tun? Um Antriebslosigkeit zu überwinden, muss zunächst der Grund gefunden werden. Worauf basiert die Antriebslosigkeit? Therapie-Möglichkeiten richten sich immer nach der Ursache. Ist diese beispielsweise ein Nährstoffmangel, verordnen Ärzt:innen die entsprechenden Vitamine gegen Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Co. Ist der Zustand nur vorübergehend, gibt es zusätzlich zur ärztlichen Behandlung verschiedene Tipps gegen Antriebslosigkeit, die du einfach in den Alltag integrieren kannst.

Antriebslosigkeit, Depression: Medikamente können helfen

Was tun gegen Antriebslosigkeit bei Depression? Zunächst einmal: Medikamente gegen Antriebslosigkeit oder gegen Antriebslosigkeit und Müdigkeit gibt es nicht. Denn die Medikamente, die bei diesen Symptomen eingesetzt werden, sind immer auf die Grunderkrankung ausgerichtet. Das gilt beispielsweise bei Depression mit extremer Antriebslosigkeit. Medikamente der Wahl sind dann meist Antidepressiva.

Werden bei Antriebslosigkeit Antidepressiva eingesetzt, dann deshalb, um die Depression als Grunderkrankung zu therapieren. Mit der Behandlung der ursächlichen Krankheit verringern sich auch deren Symptome. Um bei einer Depression Antriebslosigkeit überwinden zu können, sind nicht immer Tabletten gegen Antriebslosigkeit nötig. Das hängt unter anderem von der Schwere der Erkrankung ab. Hier kannst du nachlesen, wie eine Depression im Einzelnen behandelt wird.

Vitamine bei Antriebslosigkeit

Müdigkeit, Schlappheit, Antriebslosigkeit: Vitaminmangel ist, wie oben beschrieben, eine mögliche Ursache. Welche Vitamine bei Antriebslosigkeit infrage kommen, richtet sich deshalb auch nach dem Mangel. Einfach irgendwelche Vitamine bei Antriebslosigkeit einzunehmen ist keine gute Idee. Auch Vitaminmischungen, die von verschiedenen Herstellern speziell als Mittel gegen Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Müdigkeit angeboten werden, solltest du nicht ohne Rücksprache mit Expert:innen einnehmen. Denn solche Zusammenstellungen sind so gut wie nie auf den tatsächlichen Mangel abgestimmt. 

Aber was tun bei Müdigkeit und Antriebslosigkeit durch Vitaminmangel? Zum einen solltest du den Mangel medizinisch abklären lassen. Ärzt:innen werden die entsprechende Behandlung einleiten. Gerade bei einem Mangel an Vitamin D ist beispielsweise Bewegung an der frischen Luft ein gutes Mittel gegen Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Müdigkeit. Denn Sonnenlicht fördert die körpereigene Produktion von Vitamin D.

Hinweis:  Viele Menschen setzen inzwischen auf Homöopathie. Depression, Antriebslosigkeit und Erschöpfung werden unter anderem mit Aurum, Hypericum, Opium, Sulfur und Thuja behandelt. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass bis heute keine Studie die Wirkung von homöopathischen Mitteln wissenschaftlich belegen konnte. Ob Homöopathie ein gutes Mittel gegen Antriebslosigkeit ist, bleibt daher fraglich.

Antriebslosigkeit: Was kann ich dagegen tun?

Ist deine Antriebslosigkeit nur vorübergehend und liegt keine ernsthafte Erkrankung zugrunde, benötigst du keine Medikamente gegen Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfung. Aber was hilft gegen Antriebslosigkeit? Hausmittel im klassischen Sinne sind es zwar nicht, aber folgende Tipps gegen Antriebslosigkeit können helfen, sie zu überwinden.

  1. Eine bessere Schlafhygiene. Antriebslosigkeit und Müdigkeit sind eng miteinander verbunden. Wenn du schlecht schläfst, bist du müde und entsprechend eher antriebslos. Zu einer guten Schlafhygiene gehören der Verzicht auf schwere Mahlzeiten, Alkohol und koffeinhaltige Getränke vor dem Schlafengehen. Verzicht gilt auch für blaues Licht, wie es Smartphone- und Tabletbildschirme abstrahlen. Das Schlafzimmer sollte nicht wärmer als 18 Grad sein, dunkel und möglichst ruhig. Rituale wie Entspannungsmusik können ein schnelles Einschlafen fördern.
  2. Tageslicht tanken. Selbst an wolkenverhangenen Tagen bekommt man draußen immer noch eine Lichtstärke von 7000 Lux ab. In beleuchteten Räumen sind es nur 500 Lux. Tageslicht fördert die körpereigene Produktion von Vitamin D und darüber hinaus die Produktion des Glückshormons Serotonin.
  3. Prioritäten setzen. Wenn du Prioritäten setzt, fokussierst du dich jeden Tag auf ein oder zwei wichtige To-dos. Eine Möglichkeit, Aufgaben zu priorisieren, ist die Eisenhower-Methode. Mithilfe einer Tabelle werden Aufgaben in „wichtig“ und „nicht wichtig“ sowie „dringend“ und „nicht dringend“ eingeordnet. So ergeben sich vier Kombinationsmöglichkeiten. Aufgaben, die wichtig und dringend sind, erledigst du sofort. Was dringend, aber nicht wichtig ist, kann ein Kollege oder Familienmitglied (je nach Aufgabe) übernehmen. Für wichtige, nicht dringende Arbeiten setzt du dir eine Frist zur Erledigung. Und was weder dringend noch wichtig ist, kommt in den Papierkorb. Mit dieser Methode kannst du deine Pflichten effektiv abarbeiten. Du kannst den Erfolg genießen: Das motiviert und hilft so gegen die Antriebslosigkeit.
  4. Störfaktoren beseitigen. Ein Gefühl von Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Lustlos-sein entsteht auch bei Unproduktivität. Unproduktiv bist du meist dann, wenn du dich bei deinen Aufgaben ablenken lässt. Egal ob Smartphone, Buch oder Streaming-Dienst: Ständige Ablenkung sorgt dafür, dass du weniger schaffst und dadurch noch antriebsloser wirst. Das wird schnell zum Teufelskreis.
  5. Sport treiben. Sport sorgt in kürzester Zeit für eine ganze Reihe von Erfolgserlebnissen. Gerade wenn du dich eher selten bewegst, ist es ein erster Erfolg, den inneren Schweinehund zu überwinden. Bewegung sorgt zudem für die Ausschüttung von Glückshormonen. Und auch das Gefühl, etwas für deine Gesundheit getan zu haben, wird dich positiv motivieren. Und was tun bei totaler Antriebslosigkeit? In kleinen Schritten starten. Nicht gleich einen Marathon laufen wollen, sondern erst einmal zwei Runden um den Block. Sich langsam steigern – auch das bringt Erfolgserlebnisse, fördert die Motivation und verringert die Antriebslosigkeit.

Antriebslosigkeit: Test zum Erkennen der Symptome

Im Internet finden sich zahlreiche Selbsttests für Antriebslosigkeit bei depressiver Stimmungslage oder auch bei Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfung. Einige dieser Tests können vielleicht einen ersten Fingerzeig darauf geben, ob eine ernste Erkrankung vorliegt, sie ersetzen aber auf keinen Fall den Besuch bei Ärzt:innen.

Wann bei Antriebslosigkeit zum Arzt?

Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit: Mann und Frau können gleichermaßen betroffen sein. Und meistens sind Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Co. ein Zeichen für ein körperliches oder mentales Problem. Vor allem, wenn sie nicht nur temporär auftreten. Ist es aufgrund der Antriebslosigkeit unmöglich, den Alltag zu bewältigen, solltest du unbedingt Ärzt:innen aufsuchen. Wichtig ist auch, weitere Symptome im Auge zu behalten – denn diese können helfen, die Suche nach der Ursache der Antriebslosigkeit einzugrenzen.

Ein Artikel von

Julia Klinkusch Medizinredakteurin

Artikel teilen

Quellenangaben

  1. Almeida, O.P. et al. (2014, Dezember): B vitamins to enhance treatment response to antidepressants in middle-aged and older adults: results from the B-VITAGE randomised, double-blind, placebo-controlled trial. British Journal of Psychiatry. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25257064/

Almeida, O.P. et al. (2014, Dezember): B vitamins to enhance treatment response to antidepressants in middle-aged and older adults: results from the B-VITAGE randomised, double-blind, placebo-controlled trial. British Journal of Psychiatry.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25257064/

  1. Benton, D. et al. (1999, September): The effects of nutrients on mood. Public Health Nutrition. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10610080/
  2. Biermann, D. (2009, 17. November): Die unverstandene Krankheit. Pharmazeutische Zeitung. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=31702
  3. Bundesinstitut für Risikobewertung (2008, 1. Dezember): Fragen und Antworten zu Eisen in Lebensmitteln. https://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_eisen_in_lebensmitteln-28383.html
  4. Bundesministerium für Bildung und Forschung (o.D.): Angst, Zwang und Schizophrenie. https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/angst-zwang-und-schizophrenie-5950.php
  5. Deutsche Apothekerzeitung (2009): Was steckt eigentlich hinter … abnormer Müdigkeit? https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2009/daz-38-2009/was-steckt-eigentlich-hinter-abnormer-muedigkeit
  6. DGPPN, BÄK, KBV, AWMF (2015): S3-Leitlinie/Nationale Versorgungsleitlinie Unipolare Depression Langfassung. https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/nvl-005l_S3_Unipolare_Depression_2017-05_abgelaufen.pdf
  7. Infoportal ADHS (o. D.): ADHS im Erwachsenenalter. https://www.adhs.info/fuer-erwachsene/adhs-im-erwachsenenalter/
  8. Internisten im Netz (o.D.): Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion? https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/schilddruesenunterfunktion/was-ist-eine-schilddruesenunterfunktion.html
  9. Johnson, Larry E. (2019, August): Vitamin-B12-Mangel. MSD Manual. Ausgabe für medizinische Fachkreise. https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/ern%C3%A4hrungsbedingte-st%C3%B6rungen/vitaminmangel-abh%C3%A4ngigkeit-und-intoxikation/vitamin-b12-mangel
  10. Kaplan, B.-J. et al. (2007, September): Vitamins, minerals, and mood. Psychological Bulletin. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17723028/
  11. Markus, C.R. et al. (2008, November): Effect of different tryptophan sources on amino acids availability to the brain and mood in healthy volunteers. Psychopharmacology. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18648776/
  12. Mathie, R.-T. et al. (2017, 24. März): Randomised, double-blind, placebo-controlled trials of non-individualised homeopathic treatment: systematic review and meta-analysis. Systematic Reviews. https://systematicreviewsjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13643-017-0445-3
  13. Neurologen und Psychiater im Netz (o.D.): Frühe Symptome und erste Anzeichen einer Depression. https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/depressionen/fruehsymptome
  14. Neurologen und Psychiater im Netz (o.D.): Was sind Angsterkrankungen bzw. Angststörungen? https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/angsterkrankungen
  15. Robert-Koch-Institut (2019, 25. Januar): Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen zu Vitamin D. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.html

Kaplan, B.-J. et al. (2007, September): Vitamins, minerals, and mood. Psychological Bulletin.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17723028/

Kaplan, B.-J. et al. (2007, September): Vitamins, minerals, and mood. Psychological Bulletin.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17723028/

Almeida, O.P. et al. (2014, Dezember): B vitamins to enhance treatment response to antidepressants in middle-aged and older adults: results from the B-VITAGE randomised, double-blind, placebo-controlled trial. British Journal of Psychiatry.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25257064/

Almeida, O.P. et al. (2014, Dezember): B vitamins to enhance treatment response to antidepressants in middle-aged and older adults: results from the B-VITAGE randomised, double-blind, placebo-controlled trial. British Journal of Psychiatry.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25257064/

Almeida, O.P. et al. (2014, Dezember): B vitamins to enhance treatment response to antidepressants in middle-aged and older adults: results from the B-VITAGE randomised, double-blind, placebo-controlled trial. British Journal of Psychiatry.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25257064/

  1. Sonnenmoser, M. (2004, November): ADHS bei Erwachsenen: Noch wenig erforscht. Ärzteblatt.de https://www.aerzteblatt.de/archiv/44332/ADHS-bei-Erwachsenen-Noch-wenig-erforscht
  2. Tardy, A.-L. et al. (2020, Januar): Vitamins and Minerals for Energy, Fatigue and Cognition: A Narrative Review of the Biochemical and Clinical Evidence. Nutrients. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31963141/
  3. Wakolbinger, B. (2013, 25. September): Depression im Alter: Unterdiagnostiziert und übertherapiert. Österreichische Ärztezeitung. https://aerztezeitung.at/2013/oaz-artikel/medizin/depression-alter-m-alzheimer-m-parkinson/
  4. White, D.J., et al. (2015, November): Effects of Four-Week Supplementation with a Multi-Vitamin/Mineral Preparation on Mood and Blood Biomarkers in Young Adults: A Randomised, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. Nutrients. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4663579/

Ähnliche Artikel

CE icon

CE-Zulassung

Selfapy ist ein CE-zugelassenes Medizinprodukt der Klasse 1.

trust icon

Wissenschaftlich fundiert

Wir führen klinische Wirksamkeitsstudien zu all unseren Kursen durch.

lock icon

Datenschutz gewährleistet

Daten werden nach den europäischen Datenschutzstandards jederzeit vertraulich behandelt.

pageview counter pixel