Zurück 04 Feb 2021 · 2 min lesezeit
von Felicitas Eva Lindner

Durch die Digitalisierung hat die gesamte Gesundheitsbranche, insbesondere der Bereich der Psychotherapie, die Möglichkeit, sich zu revolutionieren. Die Wartezeit auf einen Therapieplatz ist für viele Betroffene zu lang, Symptome können sich verschlimmern und Krankheiten sich verfestigen. Digitale Gesundheitsanwendungen bieten durch Online-Therapie schnelle und flexible Unterstützung.

 Was ist eine DiGa?

Durch das Digitale-Versorgung-Gesetz wurde es möglich gemacht, dass digitale Gesundheitsanwendungen in Deutschland in die medizinische Regelversorgung eingegangen sind. Eine DiGa ist demnach ein Medizinprodukt, dass digital genutzt werden kann. DiGa sind nicht nur zur Unterstützung von Krankheiten, sondern auch zu deren Erkennung und Überwachung sowie zur Gesundheitsförderung gedacht. Oft handelt es sich hierbei um Apps, die eine einfache Anwendung und bequeme sowie flexible Nutzung vom Smartphone oder vom PC aus erlauben. Die Kosten für die DiGa werden beim Vorliegen einer ärztlichen Verordnung von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Wie werden Anwendungen zu einer DiGA, welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Damit eine Anwendung auch zu einer registrierten DiGa wird, muss sie ein intensives Prüfverfahren durchlaufen und diverse Voraussetzungen erfüllen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte prüft Angebote im ersten Schritt hinsichtlich ihrer Sicherheit und der Qualitätskriterien Datenschutz, Transparenz und der Nutzer*innenfreundlichkeit. Zudem müssen die Anwendungen ihren medizinischen Nutzen nachweisen können und dass sich durch ihre Anwendung die Gesundheitsversorgung von Patient*innen verbessert. 

Selfapy als DiGA

Auch Selfapy wurde vorläufig in das DiGa-Verzeichnis aufgenommen. Die Selfapy-Kurse bei Depression, Generalisierter Angststörung und Panik können kostenfrei auf Rezept verordnet werden. Selfapy führt laufend Wirksamkeitsstudien durch, um die Kursqualität auf einem hohen Niveau zu halten und Nutzer*innen die bestmögliche psychologische Online-Versorgung zu bieten. Die Wirksamkeitsstudie zum Depressions-Kurs von Selfapy, die in Zusammenarbeit mit der Charité durchgeführt wurde, zeigt eine signifikante Abnahme der depressiven Symptomatik. Durch die erfolgreiche Prüfung durch das BfArM sind die Kurse bei Depression, Angststörung und Panikstörung vorläufig Teil der medizinischen Regelversorgung in Deutschland und können von Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen bei einer entsprechenden Diagnose verordnet werden.

Was ist Selfapy und was macht es zu einer DiGA?

Selfapy bietet die erste App auf Rezept bei Depression. Neben dem Online-Depressionskurs sind auch seit Mitte 2021 die Kurse bei Generalisierter Angststörung und Panik auf Rezept erhältlich! Darüberhinaus bietet Selfapy weitere psychologische Online-Kurse zu psychischen Belastungen an. Die meisten Online-Therapie-Angebote basieren auf Methoden der Verhaltenstherapie. Bei dieser Therapieform wird versucht, destruktive Gedankenstrukturen zu durchbrechen und Betroffenen werden Techniken vermittelt, die dabei helfen sollen, die negativen Gedanken und Emotionen kognitiv umzubewerten. Anders als bei einer klassischen Psychotherapie kann Online-Therapie anonym genutzt werden. Für viele Betroffene von psychischen Störungen ist so die Hemmschwelle geringer, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zudem kann das Angebot jederzeit und von überall genutzt werden, es besteht weder eine zeitliche noch eine geographische Einschränkung. Um die bestmögliche Unterstützung bieten zu können, evaluiert Selfapy seine Kurse in aufwändigen klinischen Studien. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie zum Depressions-Kurs von Selfapy, die in Zusammenarbeit mit der Charité Berlin stattfand, zeigt bei den Teilnehmer*innen eine signifikante Abnahme der depressiven Symptomatik.

Vereinbare jetzt ein kostenloses Infogespräch mit einem der Selfapy-Psycholog*innen und lasse dir erklären, wie die Online-Kurse von Selfapy funktionieren.

Ein Artikel von

Felicitas Eva Lindner Redakteurin · Journalismus (M.A.), Psychologie (B.Sc.)

Quellenangaben

  1. BfArM (o.J.). Digitale Gesundheitsanwendungen. Online verfügbar unter https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/DVG/_node.html [21.01.21].
  2. bundesgesundheitsministerium.de (o.J.). Ärzte sollen Apps verschreiben können. Online verfügbar unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/digitale-versorgung-gesetz.html [21.01.21].

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