Zurück 24 Jun 2022 · 12 min lesezeit
von Felicitas Eva Lindner

Habe ich eine Angststörung? Finde mit dem Selbsttest bei Generalisierter Angststörung von Selfapy heraus, ob du betroffen sein könntest.

Wenn du unter einer psychischen Erkrankung leidest, können die Online-Kurse von Selfapy ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Unser Fragebogen gibt dir eine erste Einschätzung, ob die Kurse für dich in Frage kommen. Außerdem kannst du einen Termin für ein kostenfreies Infogespräch mit unseren Psycholog:innen vereinbaren.

Hände waschen, Besteck sortieren, staubsaugen. Klingt zunächst nach alltäglichen Handlungen denen wir alle regelmäßig nachgehen. Doch diese Handlungen oder der Drang sie auszuführen können auch zwanghaft werden. Das bedeutet, sie werden weder aufgrund ihres Nutzens noch aufgrund von Freude durchgeführt.

Was ist OCD: Krankheitsbild

Was sind Zwangsstörungen? Eine Zwangsstörung oder Zwangsneurose ist eine schwere psychische Erkrankung. Betroffene fühlen sich oft massiv in ihrem Alltag eingeschränkt und ein normales Leben ist für sie  kaum möglich. Zwangsstörungen (Englisch: OCD - obsessive compulsive disorder) sind ganz allgemein dadurch definiert, dass bestimmte Handlungen oder Gedanken nicht abgestellt werden können. Sie werden immer wieder wiederholt, selbst wenn sie keinen objektiven Nutzen haben.

OCD Bedeutung

Man unterscheiden demnach zwei Arten der Zwangsstörungen: Zwangsstörungen, bei denen primär Zwangsgedanken im Vordergrund stehen und Zwangsstörungen, bei denen tatsächliche Handlungen im Vordergrund stehen. Die Zwangsgedanken sind für Betroffene sehr präsent und nur sehr schwer zu kontrollieren. Sie sind meist sehr unangenehm und drehen sich um Ängste und Befürchtungen. Zwangshandlungen oder manchmal auch bestimmte Rituale werden von Betroffenen ausgeführt, um Ereignisse oder Folgen zu verhindern, die objektiv betrachtet nur sehr unwahrscheinlich eintreten. Betroffene fürchten diese Ereignisse, da sie Angst haben, sie könnten ihnen schaden. Bei rationaler Betrachtung wissen Zwangsneurotiker:innen aber häufig, dass ihre Handlungen nicht notwendig sind. Dennoch schaffen sie es nicht, sie zu unterdrücken. 

Zwangsstörung: Symptome

OCD-Symptome gliedern sich in der Regel auf zwei Ebenen: 

  • Wahrgenommene Bedrohung: Die Bedrohungsseite ist meist durch die auftretenden Zwangsgedanken charakterisiert. Betroffene denken meist, dass etwas Schlimmes passieren könnte, wenn sie eine bestimmte Handlung nicht ausführen.
  • Versuch der Abwehr der Bedrohung: Die Bedrohung soll schließlich durch die ausgeführte Zwangshandlung abgewendet werden. Oftmals ist es allerdings so, dass es für Betroffene nicht ausreicht, die Zwangshandlungen einmal auszuführen. Zwanghaftes Verhalten wird immer und immer wieder wiederholt und erneut ausgeführt. 

Zwangsstörungen Beispiele

Waschzwang

Betroffene empfinden starke Ekelgefühle bei Berührungen mit anderen Menschen. Sie haben Angst, sich oder andere mit Krankheiten und Erregern anzustecken und versuchen dem durch intensives Waschen oder Putzzwang oder Ordnungszwang entgegenzuwirken. 

Kontrollzwang

Bei einem Kontrollzwang befürchten Betroffene, durch Nachsicht oder Unaufmerksamkeit Schlimmes auszulösen. So befürchten sie beispielsweise, durch eine nicht abgedrehte Herdplatte einen Brand auszulösen. Aufgrund dessen prüfen sie dann mehrmals nach, ob sie die Herdplatte aus gemacht haben, obwohl ihnen rational bewusst ist, dass das nicht nötig ist. Aber die Handlung kann nicht unterdrückt werden. 

Andere Zwangsstörungen 

Zwangsstörungen können sich auf ganz unterschiedliche Sachen beziehen. Manche Betroffenen haben das Gefühl sie dürfen nur auf bestimmte Stellen auf dem Boden betreten, sie müssten bestimmte Rituale einhalten oder sie entwickeln ein krankhaftes Rückversicherungsverhalten. 

Zwangsstörungen und andere psychische Erkrankungen

Zwangserkrankungen haben eine sehr hohe Komorbidität mit anderen psychischen Erkrankungen. Folgende Störungen kommen oft in Verbindung mit OCD vor:

  • Depression
  • Panikstörung
  • Persönlichkeitsstörung
  • Soziale Phobie
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Essstörungen und körperdysmorphe Störung
  • ADHS - Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätsstörung

Zwangsstörung: Test

Du erkennst dich in einigen Punkten wieder? Dann kannst du einen Selbsttest zum Thema Zwangsgedanken und Zwangsstörungen machen, um herauszufinden, ob du von einer Zwangsneurose betroffen bist. Online findest du eine Auswahl an Tests. Beachte hier jedoch, dass diese nicht unbedingt aus seriösen Quellen stammen und für eine fundierte Aussage eine professionelle Einschätzung notwendig ist.

Hier findest du ein Beispiel für einen Selbsttest bei Zwangsstörungen.

Zwangsstörung: Ursachen

Es gibt unterschiedliche Faktoren, die das Entstehen einer OCD beeinflussen können und in der Regel müssen mehrere zusammenkommen, damit es tatsächlich zu einer Erkrankung kommt. Mögliche Risikofaktoren können die folgenden sein: 

  • Erziehung: Insbesondere dann, wenn schon sehr früh hohe Erwartungen an die Selbstständigkeit eines Kindes gestellt werden, wenn es nicht den Raum gibt Fehler zu machen und Erfolge nur wenig anerkannt werden, kann das bei sehr sensiblen Kindern die Entstehung einer Zwangsstörung beeinflussen. Diese Kinder und schließlich auch sie als Erwachsene sind vor allem oft von sehr starkem Perfektionismus und Rückversicherungsverhalten betroffen. Es ist aber wichtig im Blick zu behalten, dass niemals der Erziehungsstil allein für das Entstehen einer solchen Erkrankung verantwortlich ist. 
  • Genetik: Forschungsergebnisse psychologischer Studien haben gezeigt, dass insbesondere Zwangs- und Angsterkrankungen in Familien gehäuft auftreten. So ist das Risiko bei Kindern von ebenfalls erkrankten Eltern im Vergleich zu gesunden Eltern erhöht. Ähnliche Ergebnisse zeigen Zwillingsstudien. Jedoch wird dem genetischen Faktor kein allzu großer Wert beigemessen, da ein großer Anteil an Kindern erkrankter Eltern auch gesund bleibt.
  • Neurobiologische Faktoren: Die Hirnforschung zeigt, dass sich Zwangsstörungen auch im Gehirn manifestieren. Betroffene weisen eine Hyperaktivität in einigen bestimmten Hirnarealen auf. Ist eine Therapie der Zwangserkrankung bei Betroffenen erfolgreich, normalisiert sich auch die Aktivität in den entsprechenden Hirnarealen. 
  • Prägende Lebensereignisse: Traumatische, belastende oder auch prägende Lebensereignisse können Menschen stark beeinflussen. Vor allem bei Personen, die unter starker Unsicherheit leiden, können diese zu einer noch stärkeren Verunsicherung führen. Mit den Zwangserscheinungen versuchen Betroffene, die Kontrolle zurück zu erlangen. 
  • Persönlichkeitsfaktoren: Auch bestimmte Persönlichkeitsfaktoren können das Entstehen von Zwangsstörungen beeinflussen und deren Auftretenswahrscheinlichkeit erhöhen. Sehr ängstliche oder unsichere Menschen versuchen durch die Zwangshandlungen oft ihre Unsicherheit zu kompensieren.

Zwangsstörungen Ursachen Kindheit

Wie schon erwähnt, kann die Erziehung einen starken Einfluss auf die Entstehung von Zwangsstörungen haben. Bei vielen Betroffenen von Zwangsneurosen sind im Rückblick vor allem Ängste, die während der Kindheit vorherrschend waren. Dabei geht es vor allem um Angst vor Schuldgefühlen oder aufgeladener Schuld, um Agst vor nicht ausreichend erbrachter Leistung und insgesamt der Angst davor, nicht gut genug zu sein. Zudem geht es häufig auch um Impulse, die aufgrund von Angst vor Andersartigkeit oder Inakzeptanz unterdrückt werden. So zum Beispiel bestimmte sexuelle Triebe, Aggression oder irgendeine Form von Kontrollverlust. Oft gehen diese Gefühle einer geringen Selbstwirksamkeit einher und einer starken Kontrolle von außen, wie durch die Eltern oder anderen “Instanzen”, die als höher wahrgenommen werden.

Oft kommen zusätzlich Schwierigkeiten beim Lernen hinzu, die es für betroffene Kinder noch schwieriger machen, sich von einer Kontrollinstanz zu lösen und Selbstwirksamkeit zu entwickeln. 

Risikofaktoren

  • Kinder mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung, mit Übergewicht oder Kinder die aus anderen Gruppen in einer Weise von ihren Altersgenoss:innen abweichen gehören zur Risikogruppe und erkranken demnach häufiger an Zwangsstörungen als andere Kinder. Es ist wichtig, all diesen Kindern gleichermaßen die Möglichkeit zu geben sich in eine soziale Gemeinschaft, in eine Gruppe einzufügen und ihnen so die Möglichkeit zu geben, sich in einem sozialen Umfeld zu behaupten und ihre Position sowie ihr Selbstbewusstsein und ihren Selbstwert zu finden. 
  • Ein weiterer Risikofaktor kann mangelnde Abgrenzung zu den Eltern oder anderen primären Bezugspersonen sein. Das passiert zum Beispiel, wenn Eltern die Erwartung an ihre Kinder haben, ihre Sichtweisen und Werte zu übernehmen, ohne sie zu hinterfragen oder zu kritisieren. 
  • Auch mangelnder Kontakt zu Gleichaltrigen kann ein Risikofaktor sein. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Kindern dadurch die Möglichkeite gefehlt hat, sich selbst zu behaupten und ihre einen Stärken und Schwächen zu erkennen und einen Umgang mit ihnen zu finden. 
  • Auch Kinder, deren Eltern auf Probleme oder Schwierigkeiten vor allem mit Ängstlichkeit reagieren, sind stärker gefährdet an einer Zwangsstörung zu erkranken als andere. Ihnen fehlt die Ermutigung, Dinge auszuprobieren und sich etwas zu trauen. 

Zwangsstörung: Kinder

Zwangsstörungen manifestieren sich am häufigsten im Erwachsenenalter. Studienergebnisse. Während die Prävalenzrate bei kleinen Kindern ab fünf Jahren noch unter einem Prozent liegt, so steigt sie bei jungen Erwachsenen auf etwas vier Prozent. Es wird in diesem Zusammenhang jedoch auch darauf hingewiesen, dass Zwangsstörungen, vor allem im Kindesalter, oft nicht diagnostiziert werden.

Zwangsstörung: Diagnostik

Die Diagnose einer Zwangsneurose wird in der Regel durch dein medizinisches Fachpersonal durch ein umfangreiches Anamnesegespräch gestellt. Für eine entsprechende Diagnose müssen die Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken in den vergangenen 2 Wochen zu der überwiegenden Zeit aufgetreten sein. Für die Betroffenen müssen sich die in hohem Maße alltagseinschränkend anfühlen und als unangenehm und störend empfunden werden. Für die Anamnese werden Verhaltensbeobachtung, standardisierte Interviewtechniken und Fragebögen verwendet. So kann auch die Schwere der Erkrankung eingeschätzt werden.

 Zwangsstörung: Tipps

Eine Zwangsstörung selbst behandeln, das ist kaum möglich. Bei einer leichten Symptomatik, kann Selbsttherapie Erfolge erzielen, es ist jedoch ratsam, sich mit psychotherapeutischem Fachpersonal auszutauschen. Es gibt jedoch Tipps, die Betroffene beachten können, um den Therapieerfolg zu verbessern. Hierbei ist aber wichtig zu verstehen, dass es stark von der Schwere der Erkrankung abhängt, ob die Tipps für Betroffene umsetzbar sind oder nicht. Teilweise geht das nur mit der Unterstützung von erfahrenen Psycholog:innen.

  • Exposition: Die Methode der Exposition wird auch in einer Therapie selbst angewendet. Das bedeutet, Betroffene stellen sich Schritt für Schritt ganz bewusst ihren Ängsten. Dadurch, dass Betroffene sich immer und immer wieder in die Situation bringen, ihre Angst zu durchleben, wird irgendwann ein Gewöhnungseffekt erzielt. Zwangsneurotiker:innen lernen so, dass sie ihre Ängste und die damit verbundene Spannung aushalten können, ohne dass etwas Schlimmes passiert. Zudem geht es in der Exposition darum zu verstehen, dass die durch Zwangsgedanken ausgelösten Handlungen vor allem die Zwangsgedanken reduzieren und beruhigen sollen und dass diese Beruhigung auch auf andere Art und Weise geschehen kann. 
  • Distanz: Es kann hilfreich sein ,bei aufkommenden Zwangsgedanken zu versuchen, sich von den eigenen Gedanken zu distanzieren. Auch das erfordert einiges an Übung, kann aber funktionieren. Du kannst dir vorstellen, dich selbst von oben, also von außen zu betrachten. So kann es dir gelingen, einen distanzierteren Blick auf deine Gefühlswelt zu bekommen.
  • Selbsthilfegruppe: Eine Selbsthilfegruppe eignet sich für Betroffene, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Gemeinsam wird an der Bewältigung der Krankheit gearbeitet. Der Austausch mit ebenfalls erkrankten Personen kann dazu beitragen, ein besseres Verständnis und mehr Akzeptanz für die Erkrankung zu bekommen. Zudem erleichtern Selbsthilfegruppen Betroffenen oft den Zugang zu sozialen Kontakten, da es leichter erscheint sich mit Leidensgenoss:innen zu umgeben. 

Zwangsstörungen: Therapie

In der Regel setzt eine Therapie bei Zwangsstörungen an unterschiedlichen Punkten an, da auch die Ursachen ganz unterschiedlich sein können. Man nennt eine solche Therapie multimodale Therapie. 

Zwangsstörung Behandlung: Verhaltenstherapeutische Komponente

Der Hauptbestandteil ist die verhaltenstherapeutische Komponente. Bei der Therapie einer Zwangsneurose soll der verhaltenstherapeutische Teil dabei helfen zu lernen, mit den unangenehmen und zwanghaften Gedanken umzugehen. Es werden also Fähigkeiten erlernt, die den besseren Umgang erleichtern sollen. Gleichzeitig lernen Betroffene dabei etwas anderes, das schließlich auch bei den Zwangsgedanken helfen kann: Wenn sie dem Drang nach einem bestimmten Verhalten, den die Gedanken auslösen, nicht nachgehen, passiert nichts Schlimmes. Das erscheint für Betroffene zu Beginn der Therapie schier unmöglich, aber mit der Zeit können sie das lernen. Dabei ist Exposition, also das bewusste Aussetzen einer auslösenden Situation (unter therapeutischer Aufsicht) sehr effektiv.

Kognitive Strategien

Zusätzlich sollen so genannte kognitive Strategien entwickelt werden, Sie sollen dazu beitragen, dass Betroffene sich ungünstige Verhaltensmuster bewusst machen und passende Alternativen erarbeiten können. So sollen sie lernen, destruktive Gedanken und Verhaltensweisen nicht nur zu erkennen, sondern sie als ganz normale Gedankenvorgänge zu akzeptieren, vor denen sie keine Angst haben müssen. So kann es gelingen, den Gedanken mit der Zeit eine neue Bedeutung zu geben. 

Zwangsstörung: Medikamente

Auf medikamentöser Ebene, kann eine Therapie mit sogenannten Serotonin-Wiederaufnahmehemmern erfolgen. Sie werden auch oft für die Therapie von Depressionen eingesetzt. Damit sie wirken, müssen sowohl die Dosierung als auch der Zeitraum der Einnahme aber ausreichend hoch sein.Das hängt damit zusammen, dass sie eine bestimmte Wirkstoffkonzentration im Blut sowie bestimmte Anpassungsprozesse im Gehirn. Die Medikamente sind oft wirksam, nach ihrem Absetzen kommen die Symptome aber oft zurück. Daher braucht die Behandlung einer Zwangsstörung unbedingt eine kognitive Verhaltenstherapie. Medikamente sollten nur dann eine zusätzliche Option sein, wenn die Verhaltenstherapie alleine keine oder nur wenig Wirkung zeigt.

Gruppentherapie

Weiters kommen als Therapiemöglichkeiten bzw. als Therapieergänzung Zwangsbewältigungsgruppen in Frage. Hier kommen Betroffene in Gruppen zusammen und haben die Möglichkeit, sich über aufkommende Gedanken, Gefühle und Sorgen auszutauschen. Sie arbeiten nicht nur alleine daran, Strategien für den besseren Umgang mit ihren Zwangsgedanken und -handlungen zu finden, sondern auch mit anderen, die in einer ähnlichen Situation sind. Der Austausch und die Begleitung mit und durch andere Betroffene wird oft als sehr unterstützend wahrgenommen.

Achtsamkeit

Auch achtsamkeitsbasierte Verfahren können als Unterstützung und therapiebegleitende Maßnahme bei Zwangsstörungen helfen. So kommen beispielsweise Verfahren wie progressive Muskelentspannung, Meditation oder auch autogenes Training zum Einsatz.

Ambulant versus stationär

Ob eine Therapie ambulant oder stationär stattfindet, hängt in der Regel von der Schwere der Erkrankung ab. Wenn der Alltag für Betroffene noch gut bewältigbar ist, dann reicht eine ambulante Therapie in der Regel aus. Die in der Psychotherapie vermittelten Übungen können zu Hause und in realen Lebenssituationen geübt und verfestigt werden. Wenn der Alltag aber unbewältigbar erscheint und es Betroffenen nicht möglich ist, wird der Aufenthalt in einer stationären Einrichtung empfohlen. Therapeut:innen sind immer ansprechbar und es kann ein ständiger Austausch mit anderen Betroffenen stattfinden.

Online-Therapie

Eine Therapie bei Zwangsstörungen kann sehr unterschiedlich ablaufen. Oft geht mit einem Zwangsstörungen eine andere psychische Erkrankung wie zum Beispiel eine Depression einher. Die passende Therapieform zu finden ist die Aufgabe deines psychologischen Fachpersonals. Oft besteht sie aus Techniken zur Entspannung, Methoden zum Stressmanagement und dem Auseinandersetzen mit den eigenen Zielen. Vor allem die Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie haben sich dafür bewährt. Auch die Online-Kurse von Selfapy basieren auf der kognitiven Verhaltenstherapie. In unserem Fragebogen kannst du herausfinden, ob die Online-Kurse von Selfapy für dich in Frage kommen.

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Felicitas Eva Lindner Redakteurin · Journalismus (M.A.), Psychologie (B.Sc.)

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Quellenangaben

  1. Goletz, H., Döpfner, M., & Roessner, V. (2018). Zwangsstörungen. Hogrefe Verlag.
  2. Kammerer, Doro (o.J.). Zwangsstörungen. Welche Kinder sind gefährdet? Online verfügbar unter https://www.eltern.de/gesundheit-und-ernaehrung/medizin/zwangsstoerung-bei-kindern.html   [22.06.22].
  3. Moritz, S., & Hauschildt, M. (2012). Erfolgreich gegen Zwangsstörungen. Springer Berlin Heidelberg.
  4. oberbergkliniken.de (o.J.). Zwangsstörungen behandeln: Selbsthilfe und Therapiemöglichkeiten. Online verfügbar unter https://www.oberbergkliniken.de/artikel/zwangsstoerungen-behandeln-selbsthilfe-therapiemoeglichkeiten  [22.06.22].
  5. schoen-klinik.de (o.J.). Raus aus den Zwängen. Zwangsstörungen. Online verfügbar unter https://www.schoen-klinik.de/zwangsstoerungen [22.06.22].
  6. zwaenge.de (o.J.). Aufgaben von Selbsthilfegruppen. Online verfügbar unter https://www.zwaenge.de/selbsthilfe/selbsthilfegruppen/ [22.06.22].

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