Zurück 10 Feb 2022 · 9 min lesezeit
von Michaela Asmuß

Schmatzen, Kauen, Schlucken – könntest du aus der Haut fahren, wenn deine Mitmenschen diese Geräusche erzeugen? Dann leidest du vielleicht unter Misophonie. Menschen, die von Misophonie betroffen sind, können normale Alltagsgeräusche oft nicht ertragen. Hier erfährst du, wie du Misophonie erkennst und was du dagegen tun kannst.

Was ist Misophonie? Misophonie wird als großes Unbehagen oder Wut auf ganz normale Alltagsgeräusche beschrieben. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern „miso“ für „Hass“ und „phonie“ für „Ton“ zusammen. Misophonie bedeutet also „Hass auf Töne oder Geräusche“. Dabei bezieht sich die Abneigung nicht auf sehr laute oder extreme Geräusche wie Sirenen oder das Quietschen von Kreide auf einer Tafel. Misophoniker*innen können die normalen Alltagsgeräusche ihrer Mitmenschen nicht ertragen, zum Beispiel Schlucken, Kauen, Schmatzen, Räuspern oder sogar Atmen.

Misophonie-Definition

Misophonie ist eine selektive Geräuschempfindlichkeit. Die Intoleranz bezieht sich auf bestimmte Alltagsgeräusche (Trigger). Diese Trigger sind meistens menschliche Körpergeräusche, die beim Essen, Atmen oder bei Bewegung erzeugt werden. Ausschlaggebend ist nicht die Lautstärke, sondern die Art der Geräusche. Die unmittelbare Reaktion auf diese Geräusche besteht bei Betroffenen unter anderem aus Wut, Ekel, Fluchtverhalten oder Aggression. Misophonie ist nicht als eigenständiges Krankheitsbild im ICD-10 oder DSM-5 aufgeführt.

Misophonie: Symptome

Misophonie-Symptome sind individuell sehr unterschiedlich. Die Reaktionen reichen von Irritation über Ekel bis hin zu Wut und sogar verbaler oder körperlicher Aggression. Die Reaktionen stehen meistens in einem starken Missverhältnis zu den wahrgenommenen Geräuschen. Diese sind nicht sehr laut und in der Regel normale Alltagsgeräusche, die man auch selbst produziert, zum Beispiel Kaugeräusche. Zu den emotionalen kommen körperliche Symptome wie:

  • Schweißausbrüche
  • Erhöhte Herzfrequenz
  • Blutdruckerhöhung
  • Atemnot
  • Übelkeit

Gedanken, die sich auf den Trigger beziehen, sind häufig sehr negativ und emotional gefärbt. So berichten Betroffene von Hass-Gedanken und fühlen sich von dem Verursacher der Geräusche persönlich angegriffen. Das Verhalten von Misophoniker*innen ist darauf ausgelegt, dem nervtötenden Geräusch zu entgehen. Sie entfernen sich oft von der Quelle der Geräusche, wechseln zum Beispiel im Zug das Abteil oder verlassen den Esstisch. Das kann so weit gehen, dass sich Betroffene aus Angst vor den auslösenden Geräuschen immer weiter sozial isolieren. So kann ein*e Misophoniker*in oftmals nicht mehr mit der Familie zusammen im selben Zimmer essen. Auch im Beruf und im Alltag führt Misophonie zu Einschränkungen. In schweren Fällen verlassen Misophonie-Betroffene ihre Wohnung nicht mehr, kündigen oder brechen Studium oder Ausbildung ab. Können Betroffene dem Geräusch nicht ausweichen oder sich ihm entziehen, zum Beispiel beim Autofahren, kann es durchaus zu verbalen Attacken oder in seltenen Fällen auch zu körperlichen Übergriffen kommen. Dabei sind sich Misophoniker*innen ihrer unverhältnismäßigen Reaktion durchaus bewusst, was wiederum zu Scham und Rückzug führen kann.

Misophonie: Auslöser

Die Auslöser von Misophonie, die sogenannten Trigger, können sehr unterschiedlich sein. Neben Geräuschen der Mitmenschen können auch Umgebungsgeräusche oder von Tieren oder Gegenständen verursachte Geräusche die Misophonie triggern.

Niederländische Forscher*innen haben 2020 in einer Misophonie-Studie folgende Trigger nach ihrer Häufigkeit aufgelistet:

  • Essgeräusche (96 %): Schmatzen, Chips oder Ähnliches essen, Kaugummi kauen, Schlürfen, Trinken und Schlucken
  • Atem-/Schniefgeräusche (85 %): Schnarchen, Schniefen, Atmen, Niesen
  • Geräusche, die durch Fingerbewegungen hervorgerufen werden (74 %): Fingernägel bearbeiten, Kugelschreiber-Klicken, mit Fingern auf Oberfläche tippen, Schreiben auf Tastatur, Essbesteck verwenden
  • Mund-/Kehlgeräusche (69 %): Räuspern, Husten, Flüstern, Küssen, Gähnen
  • Umgebungsgeräusche (59 %): Musik von Nachbarn, Unterhaltung von Nachbarn, Maschinengeräusche, wie das Ticken einer Uhr, Telefonklingeln, Tiergeräusche
  • Raschelgeräusche (42 %): Plastiktüte, Seiten umblättern

Auch in einer aktuellen Studie der Universität Bielefeld gaben 96 % der Proband*innen Essgeräusche als Auslöser für ihre Misophonie an, gefolgt von nasalen Geräuschen, Klacker-Geräuschen und Hals- und Umweltgeräuschen.

Doch nicht nur Geräusche lösen Wut und Ekel aus. Auch visuelle Reize können triggern. Das sind zum Beispiel Lippen- und Kieferbewegungen beim Essen, Zwinkern, Wippen oder Schaukeln eines übergelegten Beines oder mit einer Haarsträhne spielen. In der niederländischen Studie sind Körperbewegungen mit 78 % als Trigger angegeben. Dieses Phänomen wird analog zur Misophonie als Misokinesie („Hass auf Bewegung“) bezeichnet. Die Bewegungen können die mit ihnen einhergehenden Geräusche noch stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken und die Reaktionen verstärken. Bei stark ausgeprägter Misophonie kommt es häufiger zu gleichzeitiger Misokinesie als bei einer milden Ausprägung.

Wichtig scheint auch zu sein, wer die Geräusche verursacht. Besonders anfangs tritt Misophonie nur bei bestimmten Personen oder Personengruppen auf, zum Beispiel bei der Familie, den Arbeitskolleg*innen oder dem/der Partner*in. Die Reaktionen werden zu Beginn meistens von einem bestimmten Trigger hervorgerufen. Im Laufe der Zeit kann sich die Misophonie auf weitere Personengruppen und/oder Trigger ausweiten.

Misophonie: Test

Es gibt verschiedene Misophonie-Tests. Wenn du wissen willst, ob du unter Misophonie leidest, kannst du hier einen Misophonie-Test machen.

Mysophonie: Ursache

Misophonie zeigt sich in den meisten Fällen erstmals zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr. Doch auch frühere und spätere Manifestationen sind möglich. Mädchen und Frauen sind vermutlich häufiger betroffen. Wie viele Menschen genau von Misophonie betroffen sind, ist nicht bekannt. Auch die Ursachen der Misophonie sind immer noch nicht hinreichend geklärt. Wahrscheinlich ist, dass es nicht die Misophonie-Ursache gibt, sondern dass es sich um ein Zusammenspiel aus kognitiven, neurologischen und verhaltensspezifischen Faktoren handelt. So erklären Neurowissenschaftler Misophonie mit einer Überaktivität und Fehlfunktion von Gehirnstrukturen. Eine andere Misophonie-Erklärung geht davon aus, dass die Reaktionen auf einen Trigger gelernt sind: Misophonie entwickelt sich demzufolge, wenn eine Person durch ein Ereignis gestresst oder in negativer Stimmung ist. Kommt ein bestimmtes Geräusch dazu, zum Beispiel Kaugeräusche des Partners beim Essen oder das Ticken einer Uhr, wird dieses ehemals neutrale Geräusch mit den vorherrschenden starken negativen Emotionen verknüpft. Jedes Mal, wenn dieses Geräusch wieder auftritt, triggert es die negativen Emotionen erneut. Die Aufmerksamkeit von Misophoniker*innen richtet sich dann komplett auf den Trigger aus. Andere Tätigkeiten oder Gedanken sind kaum noch möglich.

Auch der Frage, ob psychische Erkrankungen an der Entstehung von Misophonie beteiligt sind, gingen Forscher nach. In einigen Studien finden sich Hinweise, dass Misophonie zusammen mit psychischen Störungen wie Depression, Angst- oder Zwangsstörungen auftreten kann. Auch Essstörungen, Autismus oder posttraumatische Belastungsstörungen werden angeführt. Doch ob die Misophonie eine Folge dieser Erkrankungen ist oder nur zusammen mit ihnen auftritt, kann nicht eindeutig geklärt werden. Zudem können Depression oder Angst eine Folge der Misophonie sein. Misophonie kann auch komplett ohne weitere psychische oder physische Erkrankungen auftreten. Allerdings scheint vor allem Angst eine wichtige Rolle bei Betroffenen zu spielen, die unter einer schweren Ausprägung von Misophonie leiden.

Misophonie darf nicht mit Hochsensibilität verwechselt werden. Wer schon beim alleinigen Vorkommen eines einzelnen Triggers mit Irritation, Wut oder Ekel reagiert, leidet unter Misophonie. Hochsensibilität hingegen bezieht sich auf alle Facetten des Lebens. Hochsensible reagieren intensiver auf äußere Reize und können Stimmungen besser wahrnehmen. Sie reagieren jedoch nicht mit Wut, Ekel oder Aggression auf einen einzelnen Reiz.

Hyperakusis und Phonophobie

Hyperakusis: Betroffene empfinden bei Geräuschen ein starkes psychisches und körperliches Unbehagen bis hin zu Angst, Panik und Schmerzen
Phonophobie: Hier ist Angst vor einem bestimmten Geräusch die vorherrschende Emotion. Wut, Ekel oder Aggression treten selten oder gar nicht auf.
Hyperakusis, Phonophobie und Misophonie können einzeln, aber auch in Kombination auftreten.

Misophonie: Therapie

Du fragst dich nun wahrscheinlich: „Ich habe Misophonie. Was tun?“ Die gute Nachricht: Du kannst Misophonie überwinden. Es stehen verschiedene Möglichkeiten und Hilfsmittel zur Verfügung, von der Geräuschunterdrückung bis zur Verhaltenstherapie. Wichtig bei der Misophonie-Therapie ist immer: Versuche nicht, den Trigger auszuhalten. Das verstärkt die Misophonie, und es besteht die Gefahr, dass durch den Stress und die Anspannung noch weitere Geräusche oder visuelle Reize zu Triggern werden.

Folgende Bewältigungsstrategien können bei Misophonie helfen:

Geräuschunterdrückung

Verwende Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung oder Ohrstöpsel, um den Trigger auszublenden. Rauschgeräte, sogenannte Noiser, oder Rausch-Apps, wie sie bei Tinnitus verwendet werden, helfen auch bei Misophonie. Noiser können von HNO-Ärzt*innen verschrieben werden.

Ablenken

Sobald der Trigger auftaucht, versuche, dich auf etwas anderes in deiner Umgebung zu konzentrieren. Auch das Aufsagen eines Gedichts oder (in Gedanken) ein Lied zu singen, kann von der Geräuschquelle ablenken und die Reaktionen darauf abschwächen.

Entspannung

Misophonie hat viel mit Stress zu tun. Entspannungstechniken, wie die Progressive Muskelentspannung, Yoga oder Autogenes Training, helfen gelassen zu bleiben. Das Gehirn bewertet die Situation neu, die negativen Gefühle nehmen ab und du kannst deine Aufmerksamkeit einfacher auf etwas anderes lenken.

Triggerfreie Oasen

Sind die Geräusche nicht auszuhalten, kannst du dich in deine persönliche Ruhe-Oase zurückziehen. Das kann ein Zimmer, eine Parkbank oder ein Waldspaziergang sein. Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung sind hilfreich, um eine triggerfreie Zone zu erschaffen.

Darüber reden

Erkläre deinem Umfeld, was Misophonie ist, welche Geräusche für dich unangenehm sind und was sie bei dir auslösen. Du wirst dich vielleicht wundern, wie viele Menschen das nachvollziehen können, auch wenn sie nicht so stark unter Geräuschen leiden wie du. Sucht gemeinsam nach Lösungen für bestimmte Situationen, zum Beispiel könnt ihr beim Essen Musik hören oder du schaltest deinen Noiser an.

Selbsthilfe-Gruppen

Du bist nicht alleine. Der Austausch mit anderen Betroffenen in einem Misophonie-Forum ist eine große Hilfe. Zum Beispiel bei der Deutschen Misophonie Hilfe e.V.

Hilfe suchen

Ärzte und Psychotherapeuten können dir helfen, deine Misophonie zu überwinden. Es gibt HNO-Ärzte, die sich mit Misophonie auskennen. Therapien, die für Tinnitus-Patient*innen entwickelt wurden, können auch bei Misophonie wirksam sein, vor allem die Tinnitus-Retraining-Methode (TRT).

Auch Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie können bei Misophonie helfen. Vor allem Desensibilisierung verbunden mit Gegenkonditionierung ist wirksam. Hierbei lernst du, die Geräusche mit neuen, positiven Erlebnissen zu verknüpfen. Gleichzeitig kannst du in einer Verhaltenstherapie an deinem Umgang mit den Triggern und deinem Vermeidungsverhalten arbeiten. Zwar gibt es keine speziellen Misophonie-Kliniken. Jedoch wird Misophonie in einigen psychiatrischen Kliniken im Rahmen anderer psychischer Erkrankungen mitbehandelt.

Medikamente

Es gibt keine „Misophonie-Tablette“. Studien zeigen jedoch, dass eine medikamentöse Behandlung von Depression und Angststörungen auch eine gleichzeitig bestehende Misophonie positiv beeinflusst.

Andere Verfahren

Ob Hypnose Misophonie heilen oder mindern kann ist unklar. Auch, ob bei Misophonie Homöopathie hilft, muss man individuell für sich herausfinden.

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Ein Artikel von

Michaela Asmuß Psychologin

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Quellenangaben

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  17. Spektrum der Wissenschaft (07.06.2017) Misophonie. Ein hypersensibler Spiegel für Mundbewegungen https://www.spektrum.de/news/misophonie-ein-hypersensibler-spiegel/1882024

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