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Dissoziale Persönlichkeitsstörung: Wenn die anderen egal sind

16 Mar 2022 · 11 min lesezeit
von Michaela Asmuß

Menschen mit einer Dissozialen Persönlichkeitsstörung verletzen und missachten regelmäßig die Rechte anderer. Die Dissoziale Persönlichkeitsstörung wird auch als Dissozial Persönlichkeitsstörung bezeichnet. Dissoziales Verhalten zeigt sich vor allem in gesetzeswidrigem Verhalten, Lügen und Betrügen. Auch Impulsivität, Reizbarkeit und Aggressivität sind Kennzeichen für antisoziales Verhalten. Hier erfährst du, wie eine dissoziale Persönlichkeit entsteht.

Forschende gehen davon aus, dass rund drei bis sieben Prozent der männlichen Bevölkerung die Kriterien für eine Dissoziale Persönlichkeitsstörung erfüllen. Der Anteil für die Antisoziale Persönlichkeitsstörung bei Frauen liegt bei ein bis zwei Prozent. Eine Dissoziale Persönlichkeitsstörung entwickelt sich schon in der Kindheit und Jugend. Die Betroffenen zeigen früh unsoziales Verhalten und antisoziale Verhaltensweisen. Sie missachten Regeln, schwänzen die Schule, stehlen oder zerstören Dinge. Menschen mit einer Dissozialen Persönlichkeitsstörung lügen und betrügen auch, und sie verändern ihr Verhalten nicht, wenn sie dadurch Nachteile erfahren oder bestraft werden. Viele werden kriminell. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich gerade im Strafvollzug viele Menschen mit einer Dissozialen Persönlichkeitsstörung wiederfinden. Doch nicht jede:r mit einer antisozialen Persönlichkeit gerät mit dem Gesetz in Konflikt, ebenso hat nicht jede:r Kriminelle eine Antisoziale Persönlichkeitsstörung.

„Antisoziale Persönlichkeiten sind zum Fürchten, zumindest aber irritierend, „unangenehm“, auf Distanz zu halten. Und doch sind es kranke Menschen, die professioneller Hilfe bedürfen …“ 
Prof. Dr. med. Volker Faust, Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Gesundheit

Dissoziale Persönlichkeitsstörung: Symptome

Die Dissoziale Störung ist offiziell anerkannt und sowohl im amerikanischen Katalog für psychische Erkrankungen aufgeführt (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders = DSM) als auch auf der Liste der internationalen Klassifikation von Krankheiten (International Classification of Diseaes = ICD).

Dissoziale Persönlichkeitsstörung: Test

Ein internationales Standardinstrument zur Diagnose einer Antisozialen Persönlichkeitsstörung ist eine bestimmte Form der Befragung (Strukturiertes Klinisches Interview zum DSM-5). Mit diesem Verfahren können Ärzt:innen gleich mehrere Persönlichkeitsstörungen erfassen. Hier erfährst du mehr über diesen Weg der Diagnose.

Dissoziale Persönlichkeitsstörung: ICD-10

Im ICD sind Kriterien für Diagnosen festgelegt. Nach ICD-10 liegen bei einer Dissozialen Persönlichkeitsstörung folgende auffällige Charaktereigenschaften vor:

  • Egozentrik
  • mangelndes Einfühlungsvermögen
  • mangelnde Gewissensbildung

Kriminelle Handlungen können vorkommen, sind aber für die Diagnose nicht zwingend erforderlich.

Um die Diagnose einer dissozialen Persönlichkeit zu erfüllen, müssen außerdem mindestens drei der folgenden Merkmale erfüllt sein:

  • mangelndes Einfühlungsvermögen und Gefühlskälte
  • Missachtung sozialer Normen
  • Unvermögen, Beziehungen und Bindungen zu anderen aufzubauen
  • geringe Frustrationstoleranz, impulsives und aggressives Verhalten
  • geringe oder gar keine Schuldgefühle und Unfähigkeit zum sozialen Lernen
  • Neigung, anderen Menschen oder äußeren Bedingungen die Schuld für das eigene Verhalten zu geben 
  • anhaltende Reizbarkeit

Antisoziale Persönlichkeitsstörung: DSM-5

Menschen mit einer antisozialen Persönlichkeit zeigen nach DSM-5 ein tiefgreifendes Muster der Missachtung und Verletzung der Rechte anderer. Wichtig für die Diagnose:

  • Die betroffene Person muss mindestens 18 Jahre alt sein.
  • Die antisozialen Verhaltensweisen bestehen schon mindestens seit dem 15. Lebensjahr.
  • Auch vor dem 15. Lebensjahr war schon eine Störung des Sozialverhaltens zu erkennen.
  • Die Symptome treten nicht im Verlauf einer Schizophrenie oder einer manischen Episode auf.

Neueren Erkenntnissen zufolge kann die Diagnose einer Antisozialen Persönlichkeitsstörung unter bestimmten Voraussetzungen bereits vor dem 16. oder 17. Lebensjahr gestellt werden, wenn sich einschlägige antisoziale Verhaltensweisen bereits häufig in der Kindheit zeigen. Dazu gehören zum Beispiel: Schule schwänzen, stehlen, lügen, andere Kinder oder Tiere quälen.

Mindestens drei der folgenden Kriterien müssen für die Diagnose Antisoziale Persönlichkeitsstörung erfüllt sein:

  • Die Betroffenen sind nicht in der Lage, sich an Gesetze und gesellschaftliche Normen anzupassen.
  • Sie lügen wiederholt, betrügen oder benutzen Decknamen, um sich persönliche Vorteile zu erschleichen.
  • Sie sind impulsiv und können nicht vorausschauend planen.
  • Sie sind reizbar und aggressiv.
  • Sie missachten die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer.
  • Sie zeigen durchgängig verantwortungsloses Verhalten.
  • Sie bereuen es nicht, wenn sie andere gekränkt, misshandelt oder bestohlen haben.

Dissoziales Verhalten: Beispiele

Was bedeutet dissozial genau? Menschen mit einer dissozialen Persönlichkeit halten sich nicht an Regeln und Verpflichtungen der Gesellschaft. Das heißt, sie begehen ohne Reue kriminelle Handlungen, lügen und betrügen zu ihrem eigenen Vorteil oder zu ihrem Vergnügen. Dabei können sie äußerst charmant vorgehen, um ihre Opfer zu manipulieren, wie man es zum Beispiel von Heiratsschwindler:innen kennt. Gefühle anderer erkennen sie zwar, doch sie sind ihnen nicht wichtig, ihnen fehlt das Einfühlungsvermögen für ihre Opfer. Sie sind impulsiv, reizbar und neigen schon bei kleinen Misserfolgen zu Aggressivität und Gewalt. Wer dissozial ist, missachtet nicht nur die Sicherheit anderer, sondern auch seine eigene. Das äußert sich zum Beispiel in zu schnellem Fahren oder übermäßigem Alkohol- und Drogenkonsum. Dadurch sind antisoziale Menschen in einem höheren Maße gefährdet, früh zu sterben. Auch die Suizidgefahr ist erhöht. 

Eine antisoziale Störung des Sozialverhaltens bei Erwachsenen zeigt sich zudem häufig darin, dass sie nicht in der Lage sind, längerfristig einer geregelten Beschäftigung nachzugehen oder längere Beziehungen aufrechtzuerhalten. Sie verlieren häufig ihren Job, da sie nicht zur Arbeit erscheinen, oder brechen Beziehungen ab. Sie sind auch nicht imstande finanzielle Verpflichtungen einzuhalten und können sich so hoch verschulden.

Was ist ein dissozialer Persönlichkeitsstil?

Laut Psycholog:innen gibt es für jede Persönlichkeitsstörung fließende Übergänge zur „Normalität“. Das sind typische Persönlichkeitsstile, die einer bestimmten Persönlichkeitsstörung ähneln. Diese Persönlichkeitsausprägungen müssen nicht ungünstig sein. Sie könne sich im Gegenteil sogar recht positiv auswirken. Menschen mit einem dissozialen Persönlichkeitsstil sind sehr abenteuerlustig und risikofreudig. Sie legen großen Wert auf Selbstbestimmung und verfolgen geschickt und gekonnt ihre eigenen Interessen. Im Gegensatz zu Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung sind sie jedoch häufig sozial sehr kompetent. Viele Personen mit einem dissozialen Persönlichkeitsstil sind in Berufen erfolgreich, in denen Risikobereitschaft eine Rolle spielt, zum Beispiel als Sportler:innen oder an der Börse. Je extremer oder auffälliger der Persönlichkeitsstil, desto schwerer ist er von einer Persönlichkeitsstörung zu unterscheiden.

Das entscheidende Kriterium für eine Persönlichkeitsstörung ist, dass jemand unter seinen Persönlichkeitsmerkmalen leidet und durch sie in seiner persönlichen, sozialen oder beruflichen Leistung eingeschränkt ist. Zudem ist eine extreme Persönlichkeitsstörung wie die Dissoziale Persönlichkeitsstörung auch für die Mitmenschen sehr belastend. 

Dissoziale Persönlichkeitsstörung und Gefühlskälte: Ursachen

Experten gehen davon aus, dass die Störung durch das Zusammenspiel von genetischen, biologischen, psychosozialen Faktoren entsteht.

Genetische und biologische Faktoren

So tritt eine antisoziale Persönlichkeit häufiger auf, wenn ein oder beide Elternteile ebenfalls diese Störung haben. Zudem haben Wissenschaftler:innen entdeckt, dass einige Gehirnstrukturen bei antisozialen Persönlichkeiten verändert sind.

Psychosoziale Faktoren

Als wichtigster Einflussfaktor gilt ein traumatisches Erlebnis durch Misshandlung in der Kindheit. Häufig kommen die Betroffenen aus schwierigen Verhältnissen und haben schon früh Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch erfahren.

„Es ist dieser kleine Junge, der so traurig ist und so viel Angst hat. Töten konnte man diesen Jungen nicht, deswegen wurde er im tiefsten Kerker eingeschlossen. Seit vielen Jahren ist er nun schon dort drin eingesperrt und niemand durfte zu ihm, nicht mal ich selber ging zu ihm.“ 
Aus den therapeutischen Briefen eines 27-jährigen Klienten im geschlossenen Strafvollzug.

Studien haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, eine dissoziale Persönlichkeit zu entwickeln, erhöht ist, wenn bestimmte Genvarianten und körperliche Misshandlung, Vernachlässigung oder Missbrauch in der Kindheit zusammenkommen. Die Betroffenen können kein Urvertrauen aufbauen und später keine emotionalen Bindungen eingehen.

„All die Jahre lebte ich mit dem Wissen, ich bin innerlich tot und fühle nichts mehr, außer dem Hass und dieser Wut in mir. Mir kann nichts mehr geschehen, niemand kann mich noch treffen und verletzen.“
Aus den therapeutischen Briefen eines 27-jährigen Klienten im geschlossenen Strafvollzug.

Dissoziale Persönlichkeitsstörung und weitere Erkrankungen

Häufig leiden Menschen mit einer Dissozialen Persönlichkeitsstörung gleichzeitig unter folgenden psychischen Erkrankungen (Komorbidität):

  • Angststörungen
  • Depression
  • Substanzmissbrauch
  • Impulskontrollstörungen
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Vor allem der Missbrauch von Substanzen, die auf die Psyche wirken, beispielsweise Alkohol, scheint stark mit einer antisozialen Persönlichkeit verknüpft zu sein.

Antisozial oder asozial? Definition

Die Begriffe „antisozial“ und „asozial“ werden oft synonym verwendet. Doch was bedeutet „asozial“ eigentlich? „Asozial“ bedeutet „unsozial“ im Sinne von gemeinschaftsschädigend. Eine Person oder eine Gruppe verstößt durch asoziales Verhalten gegen geltende gesellschaftliche Normen und Interessen. Das trifft zwar auch auf antisoziale Persönlichkeiten zu, doch der Begriff „asozial“ wird häufiger zur Stigmatisierung missbraucht. So werden Personen oder Gruppen herabsetzend als „asoziale Menschen“ bezeichnet, wenn sie nicht den geforderten gesellschaftlichen Normen entsprechen. Das können Obdachlose, Erwerbslose, Suchtkranke oder andere soziale Randgruppen sein. Umgangssprachlich wird mit asozial auch ein ungebildetes und ungehobeltes Niveau bezeichnet.

Antisoziale Persönlichkeitsstörung: Partnerschaft möglich?

Menschen mit einer Antisozialen Persönlichkeitsstörung sind nicht dazu fähig, langanhaltende Beziehungen einzugehen oder tiefe Bindungen aufzubauen. Obwohl die Dissoziale Persönlichkeitsstörung Frauen und Männer betreffen kann, sind es doch häufiger gefühlskalte Männer, die in dysfunktionalen Beziehungen auffällig sind. Vor allem zu Beginn der Beziehung kann ein sehr charmantes Verhalten bezeichnend sein für eine Antisoziale Persönlichkeitsstörung. Liebe ist es jedoch nicht. Es kommt durch Redegewandtheit und Schmeichelei zu Gefühlsmanipulation, um die eigenen Ziele zu erreichen. Geht es um Dissoziale Persönlichkeitsstörung und Sexualität, zeigt sich, dass Sexualität oft in ungewöhnlichen Kontexten oder in extremer Form stattfindet.

Dissoziale Persönlichkeitsstörung: Hilfe für Angehörige

Angehörige von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen leiden stark unter deren Verhalten. Manchmal kann es helfen, eine dritte Person einzubeziehen, die mit dem Betroffenen spricht und eventuell zu einer Therapie bewegen kann, das kann der Hausarzt sein oder ein guter Freund. Falls die Beziehung zu extrem ist, es zu Gewalt oder Missbrauch kommt, sollte man sich Hilfe suchen, zum Beispiel über soziale Beratungsstellen, und zum eigenen Schutz die Beziehung abbrechen. Selbsthilfegruppen oder eine Psychotherapie kann helfen, das Erlebte aufzuarbeiten.

Antisoziale Persönlichkeitsstörung: Wie kann eine Therapie aussehen?

Die Antisoziale Persönlichkeitsstörung ist schwer zu behandeln. Oftmals fehlt den Betroffenen die Einsicht und der Leidensdruck. Sie kommen häufig unter Zwang in die Therapie, zum Beispiel im Strafvollzug. Zudem sind bei der Dissozialen Persönlichkeitsstörung Merkmale sehr stabil und komplex. So betonen Therapeut:innen, dass es nicht möglich ist, die Persönlichkeit eines Menschen grundsätzlich zu ändern, dennoch können Menschen mit einer Dissozialen Persönlichkeitsstörung lernen, damit umzugehen und ein weitgehend normales Leben zu führen.

Eine Psychotherapie bietet die Möglichkeit, einen angemessenen Umgang mit Ärger, Wut, Misserfolg und Kritik zu erlernen sowie das gewaltfreie Lösen von Konflikten zu trainieren. Vor allem die kognitive Verhaltenstherapie kann helfen. Im Rahmen der Therapie sollen die Betroffenen lernen, sich in andere Menschen einzufühlen und ihr Verhalten besser zu kontrollieren, indem sie sich Strategien zurechtlegen, mit denen sie impulsive und aggressive Reaktionen besser in den Griff bekommen und so lernen, Probleme auf andere Weise als bisher zu bewältigen. Rollenspiele können hilfreich sein, um sich in andere Personen hineinzuversetzen, konkrete Konflikte durchzuspielen und gemeinsam mit den Patienten Lösungswege zu erarbeiten.

Ein weiterer Ansatz konzentriert sich auf das erlittene frühkindliche Trauma wie Missbrauch oder Gewalterfahrungen. Diese Traumaarbeit soll den Betroffenen helfen, die Opfererfahrungen aufzuarbeiten und damit abzuschließen.

„ … der kleine Junge schreit wieder. Ich muss eher sagen, dass ich seine Schreie wieder hören kann. Ich fühle es, wie dieser Junge versucht hat, die Tür zu öffnen und raus wollte. Er hat Angst und ich fühle das, ich fühle seinen Schmerz wieder und es tut so weh ... Dies ist erst ein Teil von dem, was noch in mir tobt. Vieles halte ich noch unter Verschluss und soll noch dortbleiben. Nun fühle ich aber, dass es raus will.“
Aus den therapeutischen Briefen eines 27-jährigen Klienten im Strafvollzug

Je früher eine Behandlung einsetzt, desto besser. Am effektivsten ist eine Therapie, die schon im Kindesalter einsetzt, wenn antisoziale Verhaltensweisen auffällig werden.

Antisoziale Persönlichkeitsstörung: Die Rolle der Therapeuten

Eine wichtige Rolle kommt den Therapeuten zu. Sie sollten im Sinne der Personenzentrierten Therapie zugewandt sein und echte Empathie und Wertschätzung zeigen. Positiv wirken sich ein strukturiertes Vorgehen und eine gezielte Nachsorge aus.

Misanthropie

Misanthropie darf nicht mit einer dissozialen Persönlichkeit verwechselt werden. Misanthropie ist eine Geisteshaltung, die durch Verachtung der Menschen und einem allgemeinen Hass auf die Menschheit gekennzeichnet ist. Ein Misanthrop (Bedeutung: Menschenfeind, Menschenhasser) hat ein pessimistisches Bild der Menschheit und sieht nur deren Laster und Makel. Misanthropische Lebensformen reichen von Rückzug und Einsiedelei über den Versuch, Menschen aktiv davon zu überzeugen, dass sie sich ändern können und müssen, bis hin zum absoluten Menschenhasser, der die Menschheit auslöschen und mit einer ausgewählten „Elite“ neu anfangen möchte. Dieser extreme Typ ist auch ein gern genommener „Bond-Bösewicht“, zum Beispiel Hugo Drax in „Moonraker“ oder Karl Stromberg in „Der Spion, der mich liebte“.
Doch wie entsteht Misanthropie? Ursachen können negative Erlebnisse mit anderen Menschen sein. Oft werden hohe Erwartungen nicht erfüllt, die Enttäuschung führt zu Rückzug und der Erkenntnis, dass die Menschheit im Ganzen schlecht ist.

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Ein Artikel von

Michaela Asmuß Psychologin

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Quellenangaben

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