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Wohlbefinden

5 Tipps, um schlechte Angewohnheiten abzulegen

17 Mar 2019 · 2 min lesezeit
von Marieke Lyda

Eine Routine zu haben, ist etwas Positives und kann zum Beispiel Menschen mit Depression helfen, aktiv zu bleiben. Vieles in unserem Leben läuft per Autopilot ab. Problematisch wird das erst, wenn wir immer wieder denselben Gewohnheiten nachgehen und diese womöglich unserer Gesundheit schaden: eine Zigarette nach der nächsten rauchen, zu viel Zucker oder Alkohol konsumieren, oder vielleicht an den Fingernägeln kauen? Welche Angewohnheit Du ablegen möchtest, kannst nur Du entscheiden. Diese fünf Tipps können Dir dabei helfen, Deinen Worte Taten folgen zu lassen.

1. Erkenntnis

Der erste und wichtigste Schritt ist Dir das Problem bewusst zu machen. Da die meisten schlechten Angewohnheiten unbewusst ablaufen, fällt es uns oftmals schwer sie als solche zu erkennen. Deine Familie oder Freunde können Dir bei diesem Schritt helfen, denn sie sehen dein Verhalten aus einer anderen Perspektive.

2. Protokollieren

Hast Du eine Angewohnheit ausfindig machen können, die Du lieber ablegen möchtest? Schreibe Dein Vorhaben nieder und führe Protokoll: Wie oft zeigst Du dieses Verhalten? In welchen Situationen tritt es auf? Warum genau dann und warum dieses Verhalten? Wie fühlst Du Dich währenddessen? Notiere so viele Details wie möglich. Allein das Protokollieren der Angewohnheit kann dazu führen, dass Dir Auslöser bewusst werden und eine Reduktion des Verhaltens leichter fallen kann. Vielleicht können Dir diese Informationen auch helfen das Verhalten auf lange Sicht ganz abzustellen.

3. Entzug

Dieser Schritt lässt sich auf zwei Wegen lösen: Entweder, du machst es nach der “cold turkey” Methode und hörst von heute auf morgen mit der schlechten Angewohnheit auf. Oder du reduzierst das Verhalten peu à peu. Falls die Verhaltensänderung körperliche Auswirkungen hat, wie zum Beispiel Nikotin- oder Alkoholentzug, hole Dir ärztliche Unterstützung.

4. Austausch

Es wird Dir sehr viel leichter fallen, die schlechte Angewohnheit abzulegen, wenn Du sie durch eine neue, positive Gewohnheit ersetzt. So bleibt an ihrer Stelle keine klaffende Leere. Möglicherweise beginnst Du sogar mit etwas, was Du schon lange tun wolltest: ein neues Hobby, Sport oder Meditation?

5. Fokus verlagern

Anstatt nur darüber nachzudenken, was Du nicht mehr tun willst, lege Deinen Fokus auf das, was Du tun möchtest. Aus: „Ich werde heute nicht rauchen“, wird so zum Beispiel: „Ich werde heute Yoga machen“. Es fühlt sich viel besser an, einen positiven Gedanken in die Tat umzusetzen, als einem negativen Gedanken widerstehen zu müssen und möglicherweise daran zu scheitern.

Ein Artikel von

Marieke Lyda Redakteurin · Content Managerin

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