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Depression

Wie Christina mit Selfapy gegen ihre Depression kämpfte

11 Apr 2017 · 3 min lesezeit

„Meine Tochter machte mich auf Selfapy aufmerksam. Sie hatte im Internet davon gelesen. Ich selbst bin nicht so computeraffin und hatte zunächst Bedenken, eine Online Therapie zu machen.

Doch es musste sich dringend etwas an meiner Situation ändern. Ich bin 48 Jahre alt, habe einen Vollzeitjob und zwei Kinder, von deren Vater ich geschieden lebe. Depressionen gehörten schon immer zu meinem Leben mit dazu. Mein Vater war schwer depressiv und Alkoholabhängig. Vor zwei Jahren starb er an den Folgen seiner Krankheit.

Scheidung löste Depression aus

Zu diesem Zeitpunkt kriselte es bereits ordentlich in meiner Ehe und kurze Zeit später trennte sich mein Mann von mir. Ich stürzte ab, fiel in eine schwere Depression, war ständig krankgeschrieben und konnte mich kaum noch um meine Kinder kümmern.

Ihnen zuliebe wollte ich aus diesem Loch raus. Also rief ich einen Psychotherapeuten an. Und noch einen. Und noch einen. Überall bekam ich dieselbe Hiobsbotschaft: “Tut uns Leid, aber wir nehmen derzeit keine neuen Patienten auf. Versuchen Sie es in ein paar Monaten nochmal.”

Warum konnte mir niemand helfen?

Ich war mit meinen Kräften am Ende. Warum konnte mir niemand helfen? Wer weiß, was passiert wäre, wenn meine Tochter nicht für mich recherchiert hätte.

Ich führte ein kostenloses Erstgespräch mit Hannah. Sie erklärte mir den Ablauf des Online Kurses und bedrängte mich nicht, sofort zu entscheiden, ob ich mich anmelden wollte. Ich nahm mir zwei Tage Bedenkzeit und klickte mich durch das Testmodul. Die Bedienung war einfach, die Texte leicht zu verstehen – ich beschloss also, Selfapy eine Chance zu geben.

Mir wurde Hannah als persönliche Psychologin an die Seite gestellt und die folgenden neun Wochen rief sie mich ein Mal wöchentlich an, um meinen Fortschritt im Kurs zu besprechen.

Langsam fasste ich Vertrauen

Anfangs drehten sich unsere Gespräche vor allem um den Kursinhalt und die zu bearbeitenden Übungen. Doch mit jeder Woche fasste ich mehr Vertrauen in Hannah und konnte ihr auch Persönliches erzählen. Sie motivierte mich, am Ball zu bleiben, besonders wenn ich mal einen Durchhänger hatte.

Als besonders hilfreich empfand ich das Planen einer Tagesstruktur und das bewusste Erleben positiver Aktivitäten. Durch Selfapy wurde mir klar, dass meine Gedanken immer wieder um dieselben negativen Aspekte kreisten.

Dabei spielten Verlustängste eine große Rolle, schließlich hatten mich doch mein Vater und mein Mann verlassen. Ich suchte die Schuld dafür bei mir selbst. Während der Online Therapie erkannte ich, dass ich keine Schuld daran trug. Die Übungen halfen mir dabei, mein Selbstbewusstsein wieder zu stärken.

Ich bin unendlich dankbar

Ganz neu für mich war auch das Thema Achtsamkeit. Im Selfapy Kurs gab es eine Einführung mit ein paar Atemübungen, die mich dazu inspirierten mich näher mit dem Thema zu beschäftigen. Mittlerweile gehe ich regelmäßig zur Meditation und habe ein Entspannungsritual, um besser Einschlafen zu können.

Hannah motivierte mich außerdem, weiterhin nach einem Therapieplatz zu suchen. Während der siebten Woche mit Selfapy, zog ich das große Los und fand tatsächlich eine Verhaltenstherapeutin, bei der ich sechs Wochen später einen Termin bekommen sollte.

Vor Selfapy hätten sich sechs Wochen wie eine halbe Ewigkeit angefühlt. Doch ich war gut ausgerüstet, diese Zeit zu überstehen. Phasenweise überlegte ich sogar, den Termin abzusagen, weil es mir so gut ging. Mit meiner neuen Therapeutin konnte ich auf dem, was ich bei Selfapy gelernt hatte, aufbauen.

Ich bin unendlich dankbar, dass Selfapy mir in einer schwierigen Lebensphase unterstützend zur Seite stand.“

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