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Arbeitswelt

Yoga Übungen zur Achtsamkeit, Burnout-Prävention und zum Stressmanagement.

19 Jun 2019 · 3 min lesezeit
von Liesa Huppertz

Fühlst Du Dich häufig erschöpft, ausgebrannt oder gestresst? Das können die ersten Anzeichen eines Burnout-Syndroms sein. Betroffene fühlen sich müde, ihr Antrieb ist vermindert und sie empfinden ein Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit. Diese Symptome sind leider längst keine Seltenheit mehr. Eine Umfrage der pronova BKK stellt ernüchternde Zahlen vor: Jeder zweite Deutsche fühlt sich vom Burnout bedroht und sechs von zehn Befragten klagen zumindest gelegentlich über typische Burnout-Symptome. Die Burnout-Prävention und gezieltes Stressmanagement sollten daher mehr und mehr in den Fokus der Gesellschaft gerückt werden.

Zur Burnout-Prävention sind Yoga Übungen ideal, denn Yoga bringt Dich zur Ruhe, es hilft, alten Ballast loszulassen und trainiert Deine Achtsamkeit. Bei einer wohl durchdachten Sequenz aus Asanas (Yoga Übungen), Atemübungen und Entspannungsphasen, wird Stress gezielt abgebaut und das innere Gleichgewicht gefördert.

Wie Du Yoga optimal zur Burnout-Prävention nutzen kannst und wie es Dir hilft, wenn der Burnout bereits eingetroffen ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

Yoga Übungen zur Burnout-Prävention und zum Stressmanagement.

Yoga hilft, das Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wenn es durch Stress und Druck im Alltag aus den Bahnen geraten ist. Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsschwäche sind im Ayurveda, der indischen Lehre des Lebens, nichts weiter als ein Ausdruck des Ungleichgewichts. Wird dieses ignoriert, kann es im schlimmsten Fall zum Burnout führen. Durch die Verbindung von Atem- und Yoga-Übungen, Entspannung und Berührung in Form von Massagen, kann das Gleichgewicht wieder hergestellt und einem Burnout vorgebeugt werden.

Yoga Übungen, die sich hier besonders eignen, sind beispielsweise die Stellung des Kindes und die geschlossene Winkelhaltung.

Für die Stellung des Kindes kommst Du zunächst in einen Fersensitz. Nun legst Du Deinen Oberkörper auf Deinen Oberschenkel ab und lässt die Stirn auf der Matte nieder. Deine Arme legst Du entweder seitlich neben Dich mit den Handflächen nach oben oder Du streckst sie nach vorne aus; hier liegen die Handflächen auf der Matte auf. Bei der geschlossenen Winkelhaltung setzt Du Dich auf Deine Matte, bringst Deine Fußsohlen zusammen, umgreifst sie mit Deinen Händen und bringst langsam Deine Stirn in Richtung Füße. Dabei wirst Du merken, wie sich Deine Hüfte öffnet.

Durch die lange, entspannte Haltung in diesen Posen, wird Dein Körper und das Nervensystem zur Ruhe gebracht und Stress nach und nach abgebaut.

Darüber hinaus eignen sich Übungen zur Achtsamkeit hervorragend zur Burnout-Prävention sowie zum Stressmanagement. Die Achtsamkeitslehre hilft, die Signale des Körpers besser wahrzunehmen, wodurch Du schneller merkst, wann Du eine Pause einlegen solltest. Übungen zur Achtsamkeit tragen außerdem dazu bei, dass Du mit stressigen Situationen besser umgehen kannst. Die eigenen Emotionen können in schwierigen Situationen besser reguliert werden, wodurch Stressreaktionen des Körpers anders begegnet werden kann. Eine schöne Übung zur Achtsamkeit ist beispielsweise das bewusste Atmen. Wenn wir gestresst sind, tendieren wir dazu, in eine flache Atmung zu verfallen. Setze Dich daher regelmäßig aufrecht hin, Füße sind fest im Boden verankert, und nimm einen tiefen Atemzug durch die Nase. Atme dann vollständig durch den Mund wieder aus. Wenn es Dir hilft, kannst Du auch einen kurzen Seufzer dabei ausstoßen. Nimm drei weitere Atemzüge und wiederhole diese Übung etwa jede Stunde.

Hilfe, Wenn der Burnout bereits eingetreten Ist.

Burnout – übersetzt: ausgebrannt sein – entsteht häufig durch zu hohe äußerliche oder innerliche Anforderungen. Ist der Burnout erst einmal da, haben die Regeneration und eine gute Versorgung der eigenen Bedürfnisse oberste Priorität. Es empfiehlt sich, Aktivitäten nachzugehen, die überschaubar und möglichst erfolgreich durchführbar sind. Es ist außerdem hilfreich zu wissen, welche Stress- und Lifestyle-Faktoren den Burnout ausgelöst haben, um diese akut und zukünftig gezielt zu vermeiden bzw. den Umgang mit ihnen besser zu erlernen.

Ist der Burnout bereits eingetreten, kommt Stressmanagement in Form von Yoga Übungen, Meditation oder Übungen zur Achtsamkeit bereits zu spät, was aber nicht heißt, dass es nicht mehr hilfreich ist. Denn ein achtsamer Umgang mit Stress im Alltag wird Dir und Deiner Gesundheit immer nützen und auch in der akuten Phase des Burnouts zum besseren Umgang mit den Symptomen beitragen.

Eine frühzeitige Therapie zum Erlernen von Entspannungstechniken oder eines besseren Zeitmanagements ist außerdem eine gute Idee, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Entspannung und Belastung zu finden. Auch in unseren Selfapy Kursen lernst Du, gezielt mit Stress umzugehen und es somit gar nicht erst zum Burnout kommen zu lassen.

Ein Artikel von

Liesa Huppertz Redakteurin · Content Managerin

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